| Episode | 110 (Staffel 7, Folge 11) |
| Premiere | 25.08.2026 |
| Dauer | 48:00 |
| Link | YouTube |
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Chronologie
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| Ice Ice Devil | Na, Markus? |
Wider Willen ist die elfte Folge der siebten Staffel von DEMID. Der Kampf gegen Krah geht weiter! Der Titan bleibt stehen und reißt sich seine Brust auf, wodurch sich den Helden der Blick auf Globar eröffnet. Plötzlich ertönt ein lautes Signalhorn in der Ferne: die Armee von Karbom ist da!
Handlung
Geteiltes Leid
„Das Horn von Karbom“, hört Korrin Yura vor sich hin sagen. Yura sieht kleinere, zerstreute Soldatengruppen, die sich langsam zu richtigen Armeeformationen zusammenrotten. Andere Mannschaften machen Katapulte und Ballisten bereit. Yura ruft nun laut zu ihren Gefährten, dass die Armee Karboms da ist. Alle erhalten dadurch einen Motivationsschub. Plötzlich nimmt Korrin ein Funkeln in weiter Ferne wahr – irgendetwas Glänzendes in der Luft scheint sich auf den Titanen zuzubewegen. Ob es Ghesh sein könnte, fragt sich Korrin. Sie weist ihre Gefährten auf das sich nähernde Funkeln hin.
Ein eisiger Wind tost durch die Öffnung und erfasst die Helden. Die vier Wichte winden sich auf einmal vor Schmerzen. Von ihren Körpern steigt schwarzer Dampf auf. Krah wird ebenso vom Schmerz übermannt, als schwarzer Dampf von ihr entweicht. Das Schutzsiegel von Bahamut zeigt Wirkung! Der Titan wurde von Krah also nicht nur dazu genutzt, um in Globar einzufallen, sondern auch um sich vor dem Siegel zu schützen. Die Wichte versuchen zu fliehen, aber aufgrund des Siegels gehen sie schließlich alle tot zu Boden. Ihre Leichen lösen sich in schwarzen Rauchschwaden auf.
„Er steht!“, hören die Helden die verblüffte Li'Anna sagen. Doch wie stehen die Chancen der Helden, fragt die Anführerin der Druiden. Yura und John geben sich zuversichtlich (siehe Zitate). Der Titan neigt sich ein wenig, wodurch die anti-magische Kugel direkt auf Yura zurollt. Sie schnappt sich die Kugel, legt sie in die Steinschleuder ein, die sie von Snorri bekommen hat, spannt sie und zielt auf das magische Konstrukt. Durch die anti-magische Wirkung der Kugel kommt an Yuras Spannhand ihre Changeling-Gestalt zum Vorschein. Die Kugel schnellt von der Schleuder. Jedoch trifft sie nur eines der Objekte, die um den Schweif herumwirbeln. Die Kugel prallt davon ab und landet bei dem Durchgang, durch den die Helden in den Raum gelangt sind. Sichtlich verärgert holt Yura ihre kleine Armbrust hervor und schießt damit auf Krah, doch verfehlt abermals. Hierauf kickt Yura das [Vhttps://dnd5e.wikidot.com/wondrous-items:vicious-weapon magische Schwert] Snorri zu, welches ihr zusammen mit ihrem normalen Schwert entglitten ist, als sie aus dem Konstrukt gefallen ist.
Krah, aus deren Gesicht schwarzer Dampf aufsteigt, funkelt den nahe bei ihr stehenden Markus zornentbrannt an. Sie holt mit ihrer Klauenhand aus und sticht dann Markus in den Bauch. Durch den Angriff verliert Markus seine Konzentration auf die Anti-Magie-Blase, die darauf verschwindet.
„Snorri, wie geht’s dir?“, ruft Korrin. „Aua! Aber passt schooon!“, erwidert Snorri schwach. Dann rennt Korrin auf die Teufelsdienerin zu und lässt wieder ihre magischen Ketten auf sie los. Diesmal klappt es! Krah wird an Händen, Beinen und an der Hüfte von Korrins magischen Ketten festgehalten. Korrin verpasst der nun festgeketteten Untertanin einen kraftvollen Stabhieb. Korrins zweiter Hieb geht aber daneben, als sie den Zauber auf sich wirken spürt, den Krah vorher auf sie beschworen hat[1]. „Kannst du sie noch brandmarken!“, ruft Yura zu Korrin. „Mach ich, sobald ich kann!“, antwortet Korrin.
Krah bricht aus Korrins Ketten aus und verschwindet anschließend. Sekunden später taucht sie hinter Yura wieder auf. Die Teufelsdienerin zeigt auf die am Boden liegende Snorri und befiehlt Yura: „Tu es!“ Yura spürt auf einmal, wie ein Zauber auf sie einwirkt. Ohne dass sie sich dagegen wehren kann, geht Yura auf Snorri zu. „Es tut mir so leid, es tut mir so leid, es tut mir so leid! Nein, nein, nein!“, spricht Yura mantraartig vor sich her, als sie unwillentlich ihren Dolch in den Nacken des Goblinmädchens hineinstößt. Snorri robbt sich von Yura weg, rappelt sich schwerverletzt hoch und schaut Yura schockiert und mit Tränen in den Augen an. Yura entweicht bei diesem Anblick eine Träne. Krah entweicht ein diabolisches Grinsen. „Das war Krah! Das war Krah!“, ruft Korrin zu Snorri. Hierauf dreht sich Snorri um und stürmt auf Krah zu. Während sie rennt, nimmt Snorri „Teufelstöter“, die magische Klinge von Nadirak Lamentis[2], aus ihrem bodenlosen Zauberbeutel. Noch bevor Snorri die Klinge richtig in Händen hält, fühlt sie, wie die Klinge stark anfängt zu vibrieren. Dann fliegt ihr die Klinge aus der Hand, schießt in atemberaubender Geschwindigkeit auf Krah zu und durchbohrt diese. Krah schaut schockiert auf die Waffe in ihrem Leib. Snorri erkennt plötzlich, wie sich Nadirak vor Krah manifestiert. Er hält die Klingt, wendet sich zu Snorri um und dreht sich so, um dem Goblinmädchen Platz für einen Angriff auf Krah zu bieten. Dann verschwindet er wieder. Snorri versucht zweimal auf Krah einzuschlagen, verfehlt aber. Hustend stützt sich die geschwächte Snorri auf ihrem Schwert. Sie atmet einmal tief und fest durch und gibt sich damit ein klein wenig Kraft.
Wo ist sie?!
Trotz Yuras Angriff und den daneben gegangenen Schwerthieben von Snorri ist Krah angesichts ihrer schweren Verletzungen das Lachen vergangen. Der Untertanin rinnt schwarzes Blut aus allen Poren herunter, während Bahamuts Siegel weiter auf sie einwirkt. Krah sieht immer verzweifelter aus. Zornentbrannt packt sie Snorri am Hals und spricht einen Zauberspruch. Aber bevor sie diesen vollenden kann, wirkt John einen Gegenzauber. Krahs Mund wird auf einmal eiskalt und ihre Worte werden buchstäblich zu Schall und Rauch. Krah funkelt John böse an, was mit einem Todesblick von Snorri erwidert wird. Dann macht Krah eine Kehrtwende. Snorri verpasst der Teufelsdienerin noch einen kräftigen Schwerthieb, wodurch der „Teufelstöter“ aus Krahs Leib herausfällt. Krah strauchelt, rappelt sich aber wieder hoch, schaut sich um und rennt dann gezielt auf die Öffnung zu. Die Helden sehen, wie Krah aus der Öffnung hinausspringt. Schwarzer Rauch geht auf und von einer Sekunde auf die nächste ist Krah nicht mehr zu sehen. Wo ist sie hin?!
John rennt zur Öffnung hin, bleibt knapp an der Kante stehen und schaut nach unten. Beim Anblick der extremen Höhe und von einem Windstoß erfasst weicht John schwindelig zurück. Er konnte noch erkennen, wie die Artilleriemannschaften Karboms ihre Wurfmaschinen bereit machen. Immer noch ertönt das Signalhorn. „Wo ist sie hin?!“, ruft Markus. „Kannst sie aufspüren?“, ruft Yura John zu. „Ich hab sie verloren!“, erwidert John. „Es tut mir leid!“, ruft Korrin bedrückt, hat sie doch Schuldgefühle dafür, Krah nicht mehr rechtzeitig mit einem magischen Blutlinie-Symbol markiert zu haben. „Wir finden sie schon wieder!“, sagt Yura tröstend zu Korrin. „Kümmert euch um den Schweif!“, ruft Snorri. Bei diesen Worten wendet sich John dem Konstrukt zu. Durch Wegfall von Markus' Anti-Magie-Blase nimmt das lila Wabern des Konstrukts wieder zu, ebenso wie das Wirbeln der Gegenstände um den Schweif herum. John streckt seine Hand in Richtung des Konstrukts aus und schießt einen Eisstrahl darauf. Aber mehr als ein zu Bruch gehender Gegenstand kann John damit nicht erreichen.
Stoßgebet
Markus rennt zur Öffnung hin, schaut hinunter und anschließend auf das lila wabernde Konstrukt. „Ich glaube, das Ding wird bald wieder die Kontrolle des Titans übernehmen“, sagt Markus. Dann schießt Markus einen mächtigen Blitzstrahl auf das Konstrukt. Mehrere Gegenstände zerbrechen, schwirren aber weiter um das immer noch wabernde Konstrukt herum.
„NEIN! NEIN!“, schreit der Titan. Eine heftige Erschütterung erfasst den Raum. Der Titan bewegt sich wieder! Korrin, Snorri und John fallen zu Boden. Ein eisige Windböe strömt durch die Öffnung. „Wer ist das denn!“, ruft Markus und deutet nach draußen. Korrin sieht, wie sich jenes Funkeln, was sie vorher in der Ferne erkennen konnte, der Öffnung im Titan immer näher kommt. Das Funkeln scheint von einer glänzenden Rüstung auszugehen, die jemand trägt, der auf dem Rücken einer kleinen fliegenden Drachengestalt sitzt.
Schockiert muss Markus feststellen, dass der Titan mit dem nun gemachten Schritt nun direkt vor Karbom steht. Die Wurfmaschinen beginnen, auf das kolossale Wesen zu feuern. Reiter stürmen auf den Titanenfuß zu und schlagen mit Schwertern oder schießen mit Bögen auf die undurchdringliche Steinhaut.
„Das Artefakt muss hier raus!“, ruft John zu seinen Gefährten. „Wir haben noch die Münze!“, fügt John hinzu und verweist damit auf jene Goldmünze, die die Helden für ihre Spende im Tempel von Tyr bekommen haben[3] (siehe auch Episodenartikel). Der Gott der Gerechtigkeit kann vielleicht helfen, die Verbindung zwischen dem Titanen und dem Schweif zu lösen.
Yura zückt die Münze und hält sie, wie im Gebet, an ihre Stirn. Flüstern erbittet sie die Hilfe von Tyr (siehe Zitate).
Plötzlich scheint ein heller Lichtstrahl durch die Öffnung direkt auf das Konstrukt mit dem Schweif und den herumwirbelnden Gegenständen. Yura blickt hoch. Ein Gegenstand nach dem anderen zerberstet regelrecht. Die Trümmerteile fallen zu Boden. Das lila Wabern verschwindet und der Schweif fällt ebenso auf den Boden. Die Münze von Tyr zerfällt in Yuras Hand und löst sich vollständig auf. Der Gefallen wurde erwidert! Die Helden blicken durch die Öffnung und können in den Wolken, von denen der Lichtstrahl ausgeht, einen Mann in Vollbart erkennen, der zu ihnen schaut. TYR! Sekunden danach verschwindet er und mit ihm das helle Licht.
Der Titan steht still. Die Helden können weder Laut noch Bewegung wahrnehmen. Das einzige, was sie hören, ist das immer noch schallende Signalhorn Karboms und das Aufprallen von Geschossen.
„Gut gemacht!“, sagt Korrin anerkennend zu Yura. Dann geht sie auf die Öffnung zu und schaut sich um. Aber Krah kann sie weder sehen noch wahrnehmen. Die Spur der Teufelsdienerin hört mitten in der Luft auf. „Ich finde sie nicht!“, ruft Korrin verbittert. Auf Yuras Worte, den Schweif sofort einzupacken, stülpen Snorri und Korrin Snorris bodenlosen Zauberbeutel über den Schweif. Das Artefakt ist eingesackt.
In diesem Moment nimmt Korrin Krahs Präsenz wahr. „Sie ist noch da!“, ruft Korrin aus. Korrin fühlt Krahs Leiden. Der Geruch von Krahs brennendem Körper, ausgelöst durch Bahamuts Siegel, steigt in Korrins Nase. John schaut durch die Öffnung nach unten und kann die Teufelsdienerin endlich entdecken. Etwa zwanzig Meter unter ihm hängt sie an der steinernen Oberfläche des nun zum Stillstand gekommenen Titanen. Schwarzer Dampf steigt von ihrem regelrecht in Flammen aufgehenden Körper hoch. Offenbar nutzt Krah noch einen Zauber, um ständig zu verschwinden und außer Reichweite zu flüchten, meint Markus. Kann John sie vernichten, bevor sie es wieder versucht, fragt Markus. John will es versuchen. Hierauf beschwört er vier magische Eisbolzen. Er dirigiert sie so in die Luft, dass sie erst nach oben fliegen und dann in einer scharfen Kurve nach unten auf Krah zu schnellen. Treffer! Krah stürzt ab. John kann noch ihr emotionsloses Gesicht erkennen, als die Teufelsdienerin hinunterfällt. Noch im Fallen fängt ihr langer Umhang, ihre Gliedmaßen und schließlich ihr gesamter Körper Feuer. Noch bevor sie bis zur Hälfte des Titanen heruntergestürzt ist, löst sich Krah vollständig in schwarzem Dampf auf.
Krah ist bezwungen!
Noch etwas ungläubig fragt Markus: „Das war's?“ „Wir haben sie!“, jubelt John. In einem Anflug von purer Erleichterung, aber auch Stolz lässt sich Markus nach hinten fallen. „Ihr habt's geschafft!“, ruft der Mentor der Heldengilde aus.
Dann landet plötzlich die Drachengestalt am Rand der Öffnung. Auf ihr sehen die Helden eine Person in einer silbern glänzenden Vollplattenrüstung und bewaffnet mit langem Speer und Schild. Auf dem Helm sind zwei lange Hörner zu erkennen. Kurz nachdem der Drache gelandet ist, löst sich dieser auf. Der Gerüstete schaut die fünfköpfige Gruppe an. „Kenn ihr Ghesh?“, fragt er.
Zitate
„Wie gut stehen eure Chancen?“ Li'Anna (zu Helden)
„GUT! Wir machen das schon!“ Yura
„Diese Welt wehrt sich noch!“ John
___
„Bitte lass den Titan stoppen und kapp die Verbindung! Bitte, bitte, Tyr!“ Yura
Trivia
- Yuras Reaktion von Stolz und Hoffnung, ausgelöst durch das Horn von Karbom, verleiht ihr und allen ihren Gefährten 10 temporäre Trefferpunkte.
- Durch den eisigen Wind, der durch die Öffnung des Titanen tost, erleiden alle Helden, Krah und die Wichte Kälteschaden (cold damage). John und Korrin bekommen keinen Schaden ab, weil sie dagegen resistent sind[4].
- Die Wichte sind resistent gegen Kälte.
- Alex meint im Scherz, den Titan als Haustier behalten zu wollen. Denn schließlich „hat Snorri schon ihr eigenes.“
- Nora würde den Titan Tinnitus nennen.
- Als Celine Yuras Angriff auswürfelt, stößt sie sich das „damische Aderle“ an. Das ist das österreichische Dialektwort für den Musikantenknochen[5].
- Wegen den 20 temporären Trefferpunkten – durch Snorris Motivationsrede in Folge 7 und den vom Horn von Karbom ausgelösten Hoffnungsschimmer – kann Markus Krahs Klauenangriff gut wegstecken.
- Krah hat einen Rüstungswert (armor class, kurz: AC) von 19.
- Als Celine bei dem Charisma-Rettungswurf eine Natürliche Eins würfelt, steht sie wortlos vom Tisch auf und geht weg[6].
- Durch den unwillentlich ausgeführten Dolchangriff von Yura erleidet Snorri insgesamt 24 Schadenspunkte.
- Nadiraks Erscheinen hat Snorri/Nora Vorteil auf ihre beiden Angriffe ermöglicht.
- Snorri funkelt Krah böse an[7].
- Dadurch dass alle Gegenstände im Konstrukt zerstört wurden, sind nun auch die magischen Objekte der Helden, die sie an die Wichte verloren hatten, zerstört[8].
- Die Geschosse von Karboms Artilleriemannschaften erreichen maximal das Fußgelenk des Titanen.
- Auf den Türmen der Stadtmauer Karboms sind ebenfalls Katapulte installiert.
Quellen
- ↑ „Ice Ice Devil“ (109), 29:05 (YouTube)
- ↑ „Ehre wem Ehre gebührt“ (105), 42:20 (YouTube)
- ↑ „Wer klopft an der Tyr?“ (104), 49:18 (YouTube)
- ↑ „Wider Willen“ (110), 04:10 (YouTube)
- ↑ „Wider Willen“ (110), 10:51 (YouTube)
- ↑ „Wider Willen“ (110), 21:45 (YouTube)
- ↑ „Wider Willen“ (110), 28:37 (YouTube)
- ↑ „Wider Willen“ (110), 39:40 (YouTube)