| Episode | 100 (Staffel 7, Folge 1) |
| Premiere | 26.05.2026 |
| Dauer | 1:43:21 |
| Link | YouTube |
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Chronologie
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| Unsagbarer Handel | Zwischen Trümmern und Erinnerungen |
Wir sind keine Freunde mehr! ist die erste Folge der siebten Staffel von DEMID. Nach dem Handel mit Lusura, der Preisgabe von Markus', Korrins und Johns Erinnerungen und nach der dramatischen Offenbarung rund um Coven und Johns Kindheit, stehen die vier Helden und Markus wieder gemeinsam händchenhaltend auf der Wiese.
Aber irgendetwas stimmt nicht.
Handlung
He, was soll das?!
Die Helden und Markus stehen händchenhaltend auf der Wiese. John blickt um sich. Lusura ist weg. „John, alles okay?“, fragt Snorri. John ist immer noch mulmig zumute angesichts dessen, was er eben wiedererleben musste. „Wie geht es dir, John?“, fragt Korrin. Zwar liegen jene traumatischen Momente für John lange zurück, aber es jetzt nochmal zu sehen, fühlt sich für ihn völlig unerträglich, wenn auch auf eigenartige Weise interessant an (siehe Zitate). Korrin geht auf John zu und tastet sein Gesicht und seine Brust ab. „Bist du verletzt?“, fragt sie dabei. John verneint. „Was haben wir getan?“, fragt John in die Runde seiner Gefährten. „Nichts gutes, sicherlich nichts gutes“, erwidert Markus, der dann auf John zugeht und seinen Arm um John legt. „Du schaffst das!“, sagt Markus nach einem Schulterklopfer, worauf er sich von John entfernt. Korrin nimmt John in den Arm. Doch als sie sich von ihm löst, bemerkt John, dass Korrin den weißen Edelstein in ihrer Hand hält, den John von Elmo bekommen hat[1]. Als Korrin Johns verdutztes Gesicht sieht, sagt sie mit Blick auf den Edelstein: „Der muss dir gerade aus der Tasche gefallen sein.“ Snorri kommt hinzu und fragt John: „Hast du noch die anderen Sachen? Hast du noch den Stab?“ John kramt in seinen Taschen und findet den Zauberstab. „Darf ich mal sehen?“, fragt Snorri. Verwirrt über Korrins Verhalten verlangt John mit vorgestreckter Hand den Edelstein von ihr zurück. Aber Korrin hält den Stein hoch und beäugt ihn dabei, aber schenkt Johns fordernder Geste keine Beachtung. Wieder nähert sich Markus, klopft John auf die Schulter und sagt: „John, du bist noch ein wenig erschöpft.“ Nach Markus' Worten und Geste bemerkt John, dass die kleine Flasche, die den „Sturm des Südmeeres“ enthält, in Markus' Hand ist. Markus blickt kurz runter, dann dreht er sich um und läuft weg. Eben will Korrin das gleiche machen, aber noch bevor sie weglaufen kann, reißt John ihr den Edelstein aus der Hand. John ruft Markus hinterher. „John, das ist viel zu gefährlich“, sagt Korrin und unmittelbar darauf verpasst sie John einen groben Stoß und entwendet ihm abermals den Stein. Aus einem Reflex heraus boxt John ihr noch hinterher, aber davon unbeeindruckt läuft Korrin in die von Markus entgegengesetzte Richtung. „John, du bist wahrscheinlich ein wenig...“, sagt Yura und ohne den Satz zu beenden schnellt ihre Hand direkt auf John zu. Er kann trotz der blitzschnellen Bewegung erkennen, wie sich Yuras Hand abartig spitz, länglich, klauenartig verformt. Ein Angriff?! Doch Yuras vorgeschnellte Hand trifft nicht John, sondern sticht stattdessen durch seinen Mantel hindurch und erwischt die dicht hinter ihm stehende Snorri. Snorri versucht den Zauberstab in Johns Hand zu greifen, aber John kann seine Hand rechtzeitig wegziehen.
„He, was soll das?!“, ruft John aus. Irgendetwas stimmt nicht, denkt sich John. Unsicher schaut er auf seine Gefährten, deren sonderbares Verhalten er überhaupt nicht deuten kann. „Es ist nur für dein Bestes!“, ruft die immer noch wegrennende Korrin zurück. „Warum denn?! Was passiert hier?!“, so John verwirrt. Der in die andere Richtung laufende Markus ruft zurück: „John, es geht hier nicht nur um dich!“ John läuft von Snorri und Yura weg, ein Stück weit in die Wiese hinein. Dabei wirft er mehrmals einen Blick nach hinten. Johns Blick bleibt bei Markus haften, als er sieht, wie Markus plötzlich stehen bleibt und sich dann widernatürlich nach vorne krümmt. John hört das Zerfetzen von Haut und das Brechen von Knochen, als sich Markus' Körper zu verformen beginnt. Plötzlich wachsen Markus zwei Hörner auf dem Kopf und aus seinem Rücken entfalten sich fledermausartige Flügel. Das Gesicht von ihm ändert sich zu einer glupschäugigen, scharfzähnigen Teufelsfratze: ein Wicht!
Korrin bleibt stehen, krümmt sich nach vorne und verwandelt sich in das gleiche teuflische Wesen. Yura und Snorri rennen John hinterher. Als sie bemerken, dass John zu schnell für sie ist, packt Yura Snorri und wirft sie so, dass sie direkt bei ihm landet. Nach ihrer Landung versucht Snorri John anzugreifen – wieder rast jene klauenartige Hand auf John zu. Doch Snorri verfehlt. Eins ist John nun klar geworden: das sind NICHT seine Freunde!
„Du hättest uns vertrauen sollen, hehehehe!!!“, hört John den Wicht grell rufen, der eben noch Korrin vorgegaukelt hat und nun den weißen Edelstein in seinen hässlichen Klauen hält. Nachdem John schnell die Lage für sich sondieren konnte, greift er seinen Kompass, wirkt einen Zauber – ein flüchtiger Frost bildet sich um ihn – und verschwindet von einer Sekunde auf die nächste. Ein ohrenbetäubender, 300 Fuß weit zu hörender Donner ertönt und die davon erzeugte mächtige Druckwelle trifft Yura und Snorri. Kreischend fallen die beiden zu Boden. Bar ihrer Maskerade liegen zwei tote Wichte im Gras. Direkt vor jenem Wicht, der Markus imitiert hat, taucht John auf, der dem Wicht demonstrativ seine Hand entgegenstreckt – gib mir meinen „Sturm des Südmeeres“ zurück! Davon unbeeindruckt stößt sich der Wicht vom Boden ab, schlägt mit den Flügeln und fliegt in die Luft. Noch im Vorbeiflug kann John ihm noch einen Faustschlag verpassen. Auch der andere Wicht mit dem Edelstein in seinen Klauen erhebt sich in die Lüfte und entfernt sich immer weiter von John und dem anderen Wicht. John versucht den Wicht, der den „Sturm des Südmeeres“ gestohlen hat, durch die Beschwörung eines Eisstrahls zu treffen, verfehlt aber. Die Wichte fliegen weiter in die Höhe und geben ein teuflisches, ja mokierendes Gekicher ab. Doch selbst bei dieser Entfernung hat John noch ein Ass im Ärmel. Er zeigt auf beide Wichte und von seiner Fingerspitze aus schießt John drei Bolzen aus Eis in die Luft: zwei Bolzen treffen jenen Wicht mit dem „Sturm des Südmeeres“, einer denjenigen mit dem Edelstein. Die Wichte fliegen weiter, der Dieb des Edelsteins ist fast außer Reichweite. John rennt dem anderen Wicht hinterher und versucht so ein wenig die Distanz zu ihm zu verkürzen. Wieder mokierendes Gekicher von den Wichten (siehe Zitate). So leicht lässt John aber nicht locker und feuert diesmal einen mächtigeren Eisbolzen auf den Wicht mit der Flasche ab. Treffer! „Ich hab doch nur Spaß gemaaaaacht!“, schreit der abstürzende Wicht. Während John die Flasche mit dem “Sturm des Südmeeres“ von dem auf dem Boden aufgeklatschten und nun toten Wicht bergen kann, entfernt sich der andere fliegende Wicht immer weiter und immer weiter, bis er schließlich auf und davon ist; und damit auch Johns Edelstein.
Wo ist meine Familie?!
Die Helden und Markus stehen händchenhaltend auf der Wiese. Yura sieht mitleidig rüber zu John. Es tut ihr so leid, sie hat das alles, was John in seiner Kindheit durchmachen musste, nicht gewusst (siehe Zitate). „Das muss dir nicht leid tun. Ich glaube, es wird alles wieder gut“, erwidert John. „Das muss dir nicht leid tun“, wiederholt Snorri, die an Yura herangetreten ist und ihr auf den Rücken klopft. Yura sieht, wie Snorri plötzlich Yuras Giftdolch in Händen hält. Verwirrt sieht Yura das Goblinmädchen an. Hat sie etwa gerade den Dolch aus Yuras Gürtel rausgezogen? „Ich wollt ihn nur...zur Sicherheit...zu deiner Sicherheit...beiseite packen“, stottert Snorri unter Yuras verständnislosem Blick hervor. Markus nähert sich Yura und klopft ihr auf die Schulter: „Yura, es ist alles okay.“ Aber wie kann es okay sein, fragt Yura sich, die Markus verdutzt anstarrt, hat er ihr doch gerade ihr edles Schwert weggenommen. Was ist hier los? John versucht Yura zu beruhigen: „Mach dir keine Gedanken, Yura! Es wird alles wieder gut.“ Ehe er die Hand auf Yuras Schulter legen kann, weicht sie zwei Schritte von ihm zurück. Dabei stößt sie rücklings an Korrin. „Yura, ich glaube, du bist ein wenig nervös“, sagt Korrin zu ihr, während Korrins Hand Yuras Schulter berührt. Yura wird unmissverständlich klar, dass Korrin dabei ist, die magische Federbrosche von Yuras Mantel zu lösen. John geht wieder auf Yura zu und sagt: „Wir wollen dir nur helfen! Wir sind auf deiner Seite!“ Was stimmt denn nicht mehr mit mir, wirft sich Yura gedanklich selbst vor. „Es ist nur zu deinem Besten. Es ist alles in Ordnung“, sagt Korrin. „Wa....was ist....was ist in Ordnung?“, kann die von der Situation völlig irritierte Yura nur von sich geben. „Setz dich einfach nur kurz hin!“, sagt John. Yura spürt, wie Johns Griff an ihrer Schulter kräftiger wird – so als ob er sie geradezu zwingen möchte, sich niederzusetzen. Yura löst sich von Johns kräftiger werdenden Griff. „Ich setz mich doch nicht jetzt dahin!“, ruft, ja schreit Yura regelrecht. In dem Moment bewegt sich Snorri, immer noch mit Yuras Giftdolch in Händen, von Yura weg. Markus, mit Yuras Schwert in Händen, entfernt sich ebenso, jedoch in die von Snorri entgegengesetzte Richtung. Als Yura immer nervöser wird, redet John auf sie ein: „Wir erklären dir alles. Ganz in Ruhe. Reg dich nicht auf, Yura!“ Ein Satz, wodurch sich Yura aber erst recht aufregt! Irgendetwas stimmt hier doch nicht! Yura blickt verwirrt zwischen ihren beiden weggehenden Gefährten hin und her: „Was? Warum...? Wo geht Markus hin? Was? Snorri?!“ Jene ruft zurück: „Zu deinem Besten, wirklich!“ „Was ist zu meinem Besten?!“, gibt Yura zurück. Nach erwartungsvollen Blicken von Snorri, Korrin und Markus auf John, stürmt dieser plötzlich auf Yura zu. Seine Hand schnellt auf sie zu und Yura kann der sich unnatürlich verformenden und auf sie einzustechen drohenden Klauenhand gerade noch so ausweichen – nur eine kleine Verletzung bleibt zurück. „Sie ist schnell, hehehehe!“, kichert John, dessen Mund sich zu einem diabolischen Grinsen verzogen hat. Nun versucht auch Korrin Yura anzugreifen, aber dem Angriff jener Klauenhand kann Yura nun gänzlich ausweichen. In diesem Moment halten Snorri und Markus inne, krümmen sich nach vorne und ihre Körper beginnen sich zu teuflischen Wesen zu verformen. Wichte!
„Boah, Mannnn! Gib doch einfach, Mannnn!“, schreit Korrin ungeduldig, als sie Yura zwar treffen, aber nicht ihre Brosche entreißen kann. Yura weiß nun, dass das NICHT ihr Freunde, ihre Familie, sein kann. Sie zückt zwei ihrer normalen Dolche und sagt mit drohendem Unterton: „Wo ist meine Familie?“ Unmittelbar darauf versetzt sie dem Korrin-Imitat zwei mächtige Dolchhiebe, wodurch es tot zu Boden fällt. Yura bemerkt, wie die Korrin-Maskarade abfällt und darunter das Antlitz des Wichts offenbart wird. Yura springt zwei Schritte nach hinten, um außer Reichweite des John-Imitators zu gelangen. Währenddessen sind die Wichte, die Yura jeweils einen Gegenstand geklaut haben, weitergerannt. Der teuflisch grinsende John-Imitator versucht Yuras Brosche zu fassen zu kriegen, jedoch vergebens. Das Grinsen weicht einem ungeduldigen Knurren. Dann steigen die beiden Wichte in die Lüfte. Yura schießt mit der Armbrust dem Dieb ihres Giftdolches hinterher. Zwar kann sie ihn treffen, aber der Wicht fliegt weiter. „Wo ist meine Familie?!“, ruft Yura abermals, als sie dem John-Imitat einen Dolchstoß verpassen kann. Mokierend und grinsend geifert das John-Imitat: „Familie, Familie, Familie!!!“ Ohne sich davon provozieren zu lassen hechtet Yura dem Wicht hinterher, der ihren Giftdolch gestohlen hat. Obwohl jener eigentlich schon außer Schussreichweite ist, kann Yura ihn trotzdem noch mit einem von ihrer Armbrust abgefeuerten Bolzen treffen. Der Wicht stürzt zu Boden, Yura rennt auf ihn zu und gibt ihm den Gnadenstoß. Sie entreißt dem toten Wicht den Giftdolch. Sie wirft den übrig gebliebenen Wichten einen finsteren Blick zu: „Hat Krah euch geschickt?“ Keine Antwort, nur mokierendes Gelächter. Nun verwandelt sich auch der John-Imitator in sein wahres teuflisches Ich. Er fliegt direkt auf Yura zu, sodass er etwa 3 Meter über ihr in der Luft schwebt. Hinter dem Gekicher kann Yura unweigerlich erkennen, dass der Wicht Angst vor ihr hat – anscheinend kann er nicht zu dem Ort zurück, wo er hergekommen ist, bevor er nicht einen magischen Gegenstand von Yura geraubt hat. „Wir machen einen Deal. Dir gefällt meine Federbrosche?“, sagt Yura. „Ja“, erwidert der grinsende Wicht. „Mir auch! Du erzählst mir, was hier abgeht und wo meine Familie ist und dann geb ich sie dir!“, bietet Yura dem teuflischen Wesen an. „Da lässt sich was machen“, antwortet der Wicht, woraufhin er auf das Niveau von Yura runterschwebt. Doch als er in Reichweite kommt, versucht der Wicht wieder gierig nach der Brosche zu greifen. „Nein, nein, nein! So läuft das nicht!“, mokiert Yura den Wicht, dessen Krallenhand wiederum ins Leere greift. Yuras Gegenangriff folgt unmittelbar und der Wicht muss einen Treffer von Yuras Giftdolch einstecken – der Wicht ist nun sichtlich seinem Ende nahe. In diesem Moment vernimmt Yura einen lauten Donner in nicht allzu weiter Entfernung – einen Donner, den Yura sofort als Johns Zauber erkennt. „JOHN!“, ruft Yura. Aber es folgt keine Antwort. Nachdem der Wicht mit dem von ihm gestohlenen Schwert davonfliegen konnte, entledigt sich Yura ihres letzten Gegners durch einen Schuss aus ihrer Armbrust.
Was habt ihr mit meinen Freunden gemacht?!
Die Helden und Markus stehen händchenhaltend auf der Wiese. Sofort schaut Snorri besorgt auf alle ihre Gefährten. „Geht's eucht gut?“, fragt das Goblinmädchen betrübt in die Runde, wobei sie besonders John im Blick hat. Markus tritt an sie ran und sagt: „Mach dir keine Gedanken. Das kriegen wir alles hin.“ „Ja, Snorri, wie du immer sagst, es wird alles gut.“ Snorri geht zu John hin und umarmt ihn. „Es tut mir leid, was passiert ist“, sagt Snorri. Während der Umarmung klopft Yura Snorri auf die Schulter. Snorri merkt, dass Yura ihr den Zauberbeutel weggenommen hat. Als Snorri leicht verwundert Yura ansieht, wird sie jedoch von Yura beschwichtigt: „Es...es wird wirklich alles gut, Snorri. Wir kriegen das hin. Wir schaffen das zusammen. Lass mir dir Last abnehmen!“ Korrin tritt hinzu: „Wir wissen, wie schwer das für dich ist, deswegen tun wir das alles nur für dich.“ Aber Snorri findet es schon eigenartig, sollten ihre Gefährten doch eigentlich John trösten und für ihn da sein. Korrin nimmt in dem Moment den blauen Unterwasseratmen-Trank aus Snorris Rucksack. „Möchtest du nicht lieber einen Heiltrank?“, äußert sich Snorri, als sie Korrins Aktion bemerkt. Korrin will noch abwinken, aber als Snorri so sehr darauf besteht, nimmt Korrin diesen an. Mit den beiden Tränken in Händen dreht sich Korrin um und geht weg. Eine Aktion, die Snorri verwirrt: „Wieso gehst du?“ Korrin noch während dem Weggehen: „Du wirst gerade ein wenig nervös. Es ist alles in Ordnung. Bin nicht weit. Ich bleib in der Nähe.“ Aber Snorri möchte doch alle ihre Freunde im Sichtfeld haben. Yura zu Snorri: „Es ist wirklich alles gut, Snorri.“ Snorri wird unsicher und fragt Yura: „Aber wir haben schon alle das Gleiche gesehen, oder nicht?“ „Ja, das haben wir“, erwidert Yura. Testend fragt Snorri: „Was hast du denn gesehen?“ Doch statt eine Antwort darauf zu geben, fängt Yura plötzlich an zu lachen. John stimmt in Yuras Lachen mit ein. Snorri kommt das Verhalten der beiden wirklich seltsam vor. Das Gefühl verstärkt sich, als sich John umdreht und weggeht, jedoch in eine andere Richtung als Korrin. Als John zurückruft, zu Korrin gehen zu wollen, sagt Snorri, dass doch alle gemeinsam zu Korrin gehen können. Markus nähert sich Snorri und versucht sie zu beruhigen: „Snorri, du wirst wieder nervös.“ Während er das sagt, schnappt er sich einen Heiltrank von Snorris Gürtel und geht weg, wiederum in eine andere Richtung. Irritiert schaut das Golblinmädchen auf seine Gefährten; wissen sie denn nicht mehr, dass Snorri stets gesagt hat, dass sie in der Gilde beieinander bleiben sollen (siehe Zitate). Snorri besteht darauf, dass alle zusammen bleiben sollen. Doch dann wendet sich auch Yura mit den Worten „Snorri, es wird alles gut“ ab.
Snorri, nun überfordert, dass vier ihrer Gefährten in jeweils unterschiedliche Richtungen laufen, rennt Yura hinterher. Snorri packt sie an der Hand. „Snorri, es wird alles gut“, wiederholt Yura, jedoch merklich ungeduldig. „Ja, wenn wir zusammen bleiben“, erwidert Snorri mit Bestimmtheit. Als sich Snorri umschaut sieht sie, wie sich Markus, Korrin und John auf einmal nach vorne krümmen und ihre Körper sich widernatürlich zu verformen beginnen. Am Ende der Transformation stehen drei rothäutige Teufelchen da. Wichte!
Snorri funkelt Yura nun böse an, die ebenfalls böse und zähnefletschend zurückschaut. Snorri kann den Zauberbeutel aus Yuras Hand ziehen. Dem Goblinmädchen ist nun wohlbewusst, dass das nicht seine Freunde sind. Als Snorri ihr Schwert ziehen möchte, bemerkt sie erst, dass ihr magisches Schwert weg ist – der Wicht, der John eben erst noch vorgegaukelt hat, hält es in seinen Klauen. Snorri zieht ihr normales Schwert und verpasst Yura – nach einem Fehlschlag – einen tödlichen Hieb. Die Maskarade fällt von der Yura-Imitation ab und in der Wiese liegt ein toter Wicht. Hierauf greift Snorri zu ihrer Armbrust und schießt einen Bolzen auf den eben erst verwandelten Wicht ab, der ihr Schwert hält. Ein Volltreffer! Der Wicht geht tot zu Boden. „Was habt ihr mit meinen Freunden gemacht?!“, ruft Snorri aus. Der Wicht mit dem Heiltrank fliegt hoch in die Luft. Snorri nimmt ihn mit der Armbrust ins Visier, schießt und erzielt wieder einen tödlichen Treffer. Der Wicht, der die zwei Tränke gestohlen hat, fliegt hoch und entfernt sich immer weiter und weiter. Snorri versucht die Distanz vom Boden aus zu verkürzen und dem Wicht noch hinterherzuschießen. Doch selbst durch einen Treffer fliegt der Wicht weiter, bis er schließlich ganz außer Reichweite ist. Snorri sammelt alle ihre Gegenstände von den toten Wichten auf und vernimmt dann ein Donnern in der Ferne. Ein Gewitter? Snorri geht in Richtung des Geräusches.
Wie ist mein Nachname?
Die Helden und Markus stehen händchenhaltend auf der Wiese. Korrin ist erleichtert, ihre Gefährten wiederzusehen: „Oh mein Gott, da seid ihr wieder.“ „Korrin, ist alles gut?“, fragt Snorri. Korrin antwortet: „Ja...ich...also...“ Markus kommt auf sie zu und sagt: „Du warst weg.“ „Ja, du auch“, erwidert Korrin. Markus zögert kurz und sagt dann: „...ich auch. Wo warst du?“ Eine Antwort, die Korrin augenblicklich als Lüge erkennt. John geht auf Korrin zu und versucht, seine Hand auf Korrins Schulter zu legen. Korrin packt Johns Hand und drückt ganz fest zu. Das können nicht John und Markus sein, ist sich Korrin sehr sicher. „Aua!! Korrin, was machst du?! Hör auf! Du tust mir weh! Lass das sein!“, schreit John vor Schmerzen. Doch Korrin selbstsicher und ernst: „Wer bist du?“ „Waaas? Wovon redest du?! Ich weiß nicht, wovon du redest!“, antwortet John hysterisch. „Wie ist mein Nachname?“, fragt Korrin mit Bestimmtheit. Als John nur vor sich herplappern kann, versucht Korrin ihn zu Boden zu werfen, schafft es aber nur, ihn von ihr wegzustoßen. „Korrin! Das ist John!“, rufen Johns Gefährten simultan. Korrin zieht ihren Stab und greift damit Markus an. Ein tödlicher Treffer, wovon Markus regelrecht zerfetzt wird. Noch im Umfallen löst sich Markus' Körper auf und zurückbleibt die Leiche einer Teufelsgestalt – ein Wicht!
„Das war gar nicht Markus?!“, sagen Snorri und John. Doch Korrin lässt sich von dem Schauspiel der beiden nicht an der Nase herumführen. „Wer hat euch geschickt? Das war eindeutig gerade einer von euren Teufelswesen“, sagt Korrin, während sie ihren Stab bedrohend vor sich hält. Mehr schlecht als recht versuchen sich John und Snorri rauszureden. Aber Korrin hat das schlechte Spiel durchschaut (siehe Zitate).
Plötzlich kommt John von der Seite und versucht auf Korrin mit seiner bloßen Hand, die sich zu einer Klaue geformt hat, einzustechen. Reflexartig pariert Korrin mit ihrem Stab den Angriffsversuch. Nun stößt Yura zu, auch in der Absicht Korrins Ring zu stehlen, den sie von Xion geschenkt bekommen hat[2]. Auch diesen Versuch kann Korrin abwehren. Snorri versucht Korrin noch zu überzeugen, aber Snorris Frage nach Korrins Kette macht es für Korrin nur noch deutlicher, dass alle hier NICHT ihre Freunde sind. „Wo ist Snorri?“, fragt Korrin drohend. Statt zu antworten, bleckt Snorri die Zähne und greift Korrin mit einem heftigen Stich ihrer länglichen Klauenhand an. Der Angriff hinterlässt eine blutende Wunde an Korrins ohnehin schon von jüngsten Verletzungen gezeichneten Oberkörper. Obendrein hat es das Snorri-Imitat geschafft, Korrin ihre Kette zu entreißen. Doch ehe es sich damit davon machen kann, versetzt Korrin ihm einen heftigen Stabhieb, wodurch das Imitat tot umfällt. Auf die übrig gebliebenen zwei Imitatoren deutend sagt Korrin: „Wollt ihr gehen oder soll ich draufhauen?“ Keine Antwort, nur ängstliche Blicke, die sich die Yura- und John-Imitate gegenseitig zuwerfen. Korrin vernichtet zunächst das John-Imitat und nachdem das Yura-Imitat erfolglos Korrin anzugreifen versucht hat, wird auch jenes durch Korrins Stabhieb ins Jenseits befördert. „Leute!“, ruft Korrin in die Ferne, von wo aus sie ein Donnern vernehmen kann.
Nach 15 bis 20 Minuten können alle vier echten Helden schließlich wieder zueinander finden, direkt vor dem Eingang des zerstörten Coven.
Zitate
„Das ist alles ne Zeit her, aber es so nochmal zu sehen, ist...genauso interessant wie völlig unerträglich.“ John
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„HAHA!“ Wicht
„Warte, ich komm gleich dazu!“ Wicht
„Jaaaaa, beeil dich!“ Wicht
„Kommst du nicht!“ John
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„John,...es tut mir leid, ich habe das nicht gewusst! Ich wusste nicht, was sie dir antun!“ Yura
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„Also...ich...weiß...aber...(...)..ihr seid trotzdem seltsam. Warum geht ihr alle?! Warte! Ihr wisst, ich habe da viel drüber geredet! Wir bleiben zusammen! Händchenhalten, jetzt!“ Snorri
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„Wer auch immer euch gesagt hat, wie ihr hier spielen sollt, es läuft nicht so gut!“ Korrin
Trivia
- Anlässlich der 100. Folge von DEMID treten die vier Spielenden im Cosplay ihres jeweiligen Spielecharakters auf.
- Das Cosplay von DM Jonnny besteht aus einem Cape mit Kapuze.
- Folge 100 ist zeitlich die bis dato längste Folge der gesamten Serie.
- Jeder der vier Helden erfährt am Beginn von Staffel 7 einen Stufenaufstieg. Sie sind nun auf Level 8[3].
- Die Wichte sind kälteresistent[4].
- John verfügt über eine bestimmte Fertigkeit, die seinen magischen Eisangriffen mehr Kraft verleiht (+1 auf alle Eisangriffe) und die die Kälteresistenz der Gegner umgeht.
- Petra kann Wichte sehr gut roleplayen.
- Jonnnys Wortwitz „Imp-oster“ sorgte für keine Lacher bei den Spielenden[5][6].
- Yuras Armbrust ist schon ein wenig angerostet.
- Korrin hat aufgrund ihrer Fertigkeiten im Kampf gegen Teufel bzw. bei Konfrontationen mit Teufeln Vorteil auf alle Intuitions- (insight) und Wahrnehmungswürfe (perception)[7].
Quellen
- ↑ „Wir müssen rechnen! (Eigentlich nur zählen, aber Hilfe!)“ (75), 00:45 (YouTube)
- ↑ „Die Ruhe vor dem Sturm“ (54), 17:05 (YouTube)
- ↑ „Wir sind keine Freunde mehr!“ (100), 01:33 (YouTube)
- ↑ „Wir sind keine Freunde mehr!“ (100), 31:57 (YouTube)
- ↑ „Wir sind keine Freunde mehr!“ (100), 23:58 (YouTube)
- ↑ „Wir sind keine Freunde mehr!“ (100), 48:27 (YouTube)
- ↑ „Wir sind keine Freunde mehr!“ (100), 01:28:09 (YouTube)