×
Einen neuen Artikel erstellen
Schreibe den Seitennamen hierhin:
Wir haben derzeit 473 Artikel auf B4Pixel Wiki. Gib deinen Artikelnamen oberhalb von oder klicke auf einen der unten stehenden Titel und beginne zu schreiben! ein



B4Pixel Wiki
473Artikel
Mal kurz abgelenkt
EpA65.jpg
Episode65 (Staffel 4, Folge 7)
Premiere03.03.2026
Dauer59:06
LinkYouTube
Chronologie
VorherigeNächste
Einspruch!Dafür ist keine Zeit!

Mal kurz abgelenkt ist die siebte Folge der vierten Staffel von ADUST. Jaya und Tilion sind im Bezirk Birel, um nach dem verlorenen Wasser und damit einhergehend nach Spuren der Blutjaspis zu suchen. Als die beiden Helden an dem fest verschraubten Gullydeckel hantieren, hinter dem sich der Inspektionsschacht der Wasserleitungen befindet, gehen zwei Mitglieder der “Brigade“ die nahe gelegene Straße entlang.

Handlung

Klauen, Kohlköpfe und Kleider

Tilion steckt sofort seinen Dreizack wieder ein und Jaya tut so, als ob sie sich ihre Beinbandagen festbinden würde. Es klappt! Die Brigadiers schöpfen keinen Verdacht und setzen ihren Weg unbekümmert fort.
Doch weder Tilion alleine noch er und Jaya zusammen bekommen den Gullydeckel mit bloßer Kraft auf. „Tammo hatte doch Recht, ich muss mehr Krafttraining machen“, muss Jaya zugeben. Am liebsten würde sie mit ihrem Stab auf den Gullydeckel einfach draufhauen, aber das würde auch nichts bringen, wie sie ebenfalls zugeben muss (siehe Zitate). Die Helden benötigen Werkzeuge. In den hiesigen Läden gibt es sicherlich einen, der Werkzeuge veräußert, sind sich die beiden Helden sicher. Sie begeben sich zurück zur Hauptstraße des Bezirks. Sie schlendern die Straße entlang und nach kurzem Bestaunen der Waren einer Glasbläserei kommen sie schließlich zu einem Werkzeugladen mit dem Namen „Klopperei Klopp“[Schreibweise?]. Innen begibt sich Tilion direkt zum Verkäufertresen, während Jaya hinter den vollgestellten Regalen bleibt und die Waren beäugt – so wie es aussieht, kann man nicht vom Tresen durch die Regalreihen hindurchsehen. Tilion nimmt sich einige Werkzeuge – Hammer, Meißel, Zange, Schraubenzieher – und geht damit zum Verkäufer, einem alten Gnom. Der Frage des Gnoms, ob Tilion in der Firma Loro arbeitet, weicht er aus; stattdessen sagt er, dass er es eilig habe, da sein Wagen kaputt ist. Eine Antwort, die den Gnom skeptisch stimmt. Jaya fühlt sich nicht beobachtet und stiehlt Werkzeug von dem vollgestellten Regal. In diesem Moment blickt der Gnom nach oben. Tilion folgt seinem Blick und erkennt, dass die Decke des Ladens mit Spiegeln versehen ist, wodurch jeder Gang zwischen den Regalen einsehbar ist. Schockiert stellt der Gnom fest, dass Jaya Werkzeug stehlen will. Ungehalten schnauzt er Tilion und Jaya an und will sich aufmachen, die „Brigade“ zu holen. Sofort überholen Jaya und Tilion den Gnom und stürmen mit dem nicht bezahlten Werkzeug aus dem Laden. Der Gnom schreit den beiden hinterher und ruft draußen nach der „Brigade“. Die beiden Helden versuchen in der Masse der Leute unterzutauchen. Aber über ihnen weisen Leute in einem offenen Fenstererker die herbeilaufenden Brigadiers auf die unten stehenden Helden hin. Tilion und Jaya rennen in die nächste Querstraße und gelangen zu einem Laden, vor dem Boxen stehen, die vollgefüllt mit Kohlköpfen sind. Die Helden springen jeweils in eine Box hinein. Die „Brigade“-Mitglieder rennen an den Boxen vorbei – die Helden hatten Glück. Gerade als sie aus den Boxen steigen wollen, hören sie plötzlich jemanden vor sich hin pfeifen und sagen: „Schöne Kohlköpfe“. Über ihnen werden weitere Kohlköpfe in die Boxen geschüttet. Nachdem sich jener mutmaßliche Verkäufer des Kohlkopfladens wieder entfernt hat, zwängen sich die beiden Helden aus dem Berg aus Kohlköpfen heraus. Jaya schüttelt sich die Kohlkopfreste aus ihren Haaren.

Bevor sie sich zurück zum Inspektionsschacht begeben, müssen die Helden sich neue Kleidung besorgen, um von den Brigadiers nicht erkannt zu werden. Nachdem sie sich ihrer alten Winterklamotten entledigt haben, betreten sie einen Kleiderladen. Dort werden sie überschwänglich von einer Dunkelelfin empfangen und mit dem Sortiment der neuesten Mode konfrontiert. Um nicht weiter unnötig Zeit zu verlieren, wählt Jaya für sich einen schicken sand-farbigen Mantel mit der dazu passenden Mütze aus. Tilion entscheidet sich für einen dunkelbraunen Mantel. Die beiden Helden staunen nicht schlecht über den Kaufpreis: 35 Goldstücke, und das trotz Rabatt! Tilion wirft einen prüfenden Blick auf das Ladenschild: „Golden“. Da Jaya nur 26 Goldstücke bei sich hat, bezahlt Tilion zähneknirschend die 35 Goldstücke aus eigener Tasche. Mit ihrer neuen modischen Kleidung verlassen die beiden Helden den Laden – Jaya nimmt den sichtlich bedrückten Tilion am Arm und führt in raus. Sie legt dem Seeelf tröstend die Hand auf die Schulter – zumindest sieht er mit der Aufmachung wie ein „fescher“ Pirat im positiven Sinn aus, eine Anmerkung, die Tilion eine Braue heben lässt (siehe Zitate). Jaya werde sich für den Kauf revanchieren und Tilion einmal zum Essen einladen, versichert sie ihm. Immerhin sind die Mäntel recht luftig gemacht und damit selbst in der Tageshitze angenehm zum Tragen.

Inspektion von Schacht und Vergangenheit

Den Brigadiers auf der Hauptstraße ausweichend kehren die Helden zur Querstraße mit dem Gullydeckel zurück. Immerhin fielen sie mit ihrer teuren Gewandung überhaupt nicht auf.
„So, diese Schrauben sind jetzt dran!“, sagt Tilion mit unterdrücktem Ärger. Mithilfe des gestohlenen Werkzeugs bekommen die Helden den Gullydeckel nun endlich auf. Die Helden schauen in den etwa 3 Meter nach unten führenden schmalen Schacht hinein. In die Seitenwand sind Metallsprossen eingelassen. Jaya steigt als erstes hinunter. Tilion folgt ihr und schiebt den Deckel wieder über die Schachtöffnung drüber.

Jaya und Tilion können relativ gut im Dunkeln sehen, sodass sie sich einigermaßen in der im Schacht herrschenden Finsternis orientieren können. Jaya kann überdies sehr gut hören und spitzt daher ihre Ohren, um auf irgendwelche verdächtigen Geräusche frühzeitig aufmerksam zu werden. Beim Heruntersteigen der Sprossen kann Jaya eine Tafel an der Seitenwand mit der Aufschrift „137 ZA“ erkennen. Wofür dies wohl steht, fragen sich die Helden. Unten angekommen nimmt Tilion seinen Kompass und die Karte vom Wasserleitungsnetzwerk heraus (siehe hier). Er kann feststellen, dass sich am Inspektionsschacht drei Gänge kreuzen. Da sich laut Riadons Bericht das verlorene Wasser irgendwo zwischen dem Inspektionsschacht und dem Tor Rael abgeflossen sein muss[1], müssen Tilion und Jaya den Gang Richtung Westen einschlagen. Gesagt, getan: Jaya geht voran, während Tilion dicht dahinter folgt. Durch die großen Rohre an der Wand ist der Gang sehr eng, sodass man ihn nur hintereinander durchschreiten kann. Jaya kann das Rauschen von Wasser in den Rohren hören. An manchen Abschnitten zweigen von den großen Rohren mehrere kleinere Rohre in einem Seitenkanal ab. Neben dem Seitenkanal ist immer eine Tafel mit Nummern und Buchstaben angebracht, gleich wie jene Aufschrift, die Jaya zuvor entdeckt hat. Die beiden Helden folgen dem Gang und müssen sich immer wieder mal unter die seitlich verlaufenden Rohre hinwegducken. Tilion schaut dabei regelmäßig auf den Kompass, um sicherzugehen, dass sie die richtige Richtung beibehalten. Noch können sie weder etwas Verdächtiges hören noch etwas entdecken, was auf den Wasserverlust hindeutet.
Jaya nutzt die Gelegenheit und stellt während dem Durschreiten des dunklen Ganges Tilion eine Frage, welche ihr seit dem vorherigen Gespräch über den Piratenkönig auf der Seele lastet[2] (siehe auch Episodenartikel). Wieso war der Einsatz, welcher in dem Zeitungsartikel beschrieben wird[3], Tilions letzter Einsatz in der Seelegion? Ist Tilion etwa zu den Piraten übergelaufen, fragt das Halb-Tabaxi-Mädchen vorsichtig. Der Seeelf gibt zur Antwort - wobei er seine Worte bedächtig zu wählen scheint - dass er schon länger nicht mehr von den Methoden oder dem großen Ziel der Seelegion überzeugt war. Jener Einsatz hat ihm gezeigt, dass er nicht mehr dorthin passt. Zwar gibt die Seelegion vor, Destrya und all seine Völker zu beschützen – etwas, was vor langer Zeit vielleicht einmal der Wahrheit entsprochen hat – aber die Autorität strebt nach Macht und instrumentalisiert dafür die Seelegion (siehe Zitate). In Krathas vermittelt man das gleiche Stimmungsbild, gibt Jaya gegenüber Tilion zu. In Libmaerkant dagegen glaubt man, dass Krathas an vielem Schuld sei, so auch an dem Piratenproblem, so Tilion gegenüber Jaya. Eine Schuld, die wiederum Krathas Libmaerkant zuweist, so Jaya. Hier sind sie nun, beide ihre jeweilige Stadt vertretend, und gehen gemeinsam durch diesen langen dunklen Gang, sagen sich die beiden Helden und nicken sich dabei anerkennend zu (siehe Zitate).

Während sie am Reden sind, vernimmt Jaya plötzlich ein Plätschern vor sich. Sofort gibt die Halb-Tabaxi Tilion zu verstehen, ruhig zu sein und sich leise weiterzubewegen. Während Jaya sich wie eine Katze auf allen Vieren vorpirscht, macht Tilion durch das Gewicht seines neuen Mantels ungewollt ein paar Geräusche. Als Jaya sich vorbewegt, fasst sie plötzlich in eine Pfütze mit lauwarmem Wasser rein. Über sich sieht Jaya wieder ein seitlich von der Hauptwasserleitung abzweigendes Rohr, das in einen sehr schmalen Seitenkanal hineinführt. Das Wasser dürfte aus diesem Seitenkanal rausgetropft sein, denn das Rohr selbst sieht intakt aus, stellt Tilion fest. Er berührt die Rohre, aber jene fühlen sich genau so kühl an wie jedes andere Rohr. Woher kommt das lauwarme Wasser? Tilion notiert sich die Nummer und die Buchstaben, die auf der Tafel neben dem Seitenkanal stehen: „GRM 51“. Jaya schaut durch den Seitenkanal, doch das Rohr führt so weit nach hinten, dass sie den Endpunkt nicht ausmachen kann – nur ein leichter Schimmer von Licht kann sie in der Entfernung erkennen. Der Kanal ist viel zu eng, um sich hindurchzuzwängen. Die Helden müssen oberirdisch die Stelle finden. Sie entschließen, bis zum Wasserturm weiterzugehen, zu dem sie laut der Karte als nächstes kommen müssten. Dort hoffen die Helden auf einen Ausgang aus dem Schacht. Bis dahin zählt Jaya ihre Schritte. Oberirdisch versuchen sie dem Kanal in die gleiche Schrittzahl zurückzugehen. Nachdem sie diesen Plan geschmiedet und ein Stück den Gang weitermarschiert sind, werden sie von hinten von einem Schwall aus warmen Wasser überrascht. Jaya schüttelt sich. Nun sind sich die Helden sicher, dass das Wasser nicht aus dem Rohr rausgekommen ist, sondern aus dem Kanal. Die Helden gehen weiter und nach einer Weile – nachdem sie die lange Kurve gemacht haben – kommen sie an eine Wand mit Sprossen an. Sie müssen nun unter dem Wasserturm sein. Sie klettern die Sprossen hoch. Wieder eine Tafel, diesmal mit der Aufschrift „WT 7“. Tilion versteht nun das Nummernsystem: die Buchstaben sind Abkürzungen und stehen für die oberirdischen Gebäude bzw. Gebäudekomplexe der Stadt. „WT“ muss für „Wasserturm“ stehen, weshalb Tilion schlussfolgert, dass „GRM“ die Abkürzung von „Großmarkt“ ist. Somit müssen die Helden die Adresse im Großmarkt finden, wohin die Wasserleitung mit der Nummer 51 hinführt.

Am Ende der Sprossen stoßen die Helden auf einen verschlossenen Gullydeckel. Wie die Helden erleichtert feststellen können, lässt sich der Schließmechanismus von dieser Seite leicht öffnen.
Die Helden schieben den Deckel zur Seite und werden vom grellen Tageslicht geblendet. „Ja, guten Tag?“, hören sie es plötzlich über ihnen.

Zitate

Jaya: Ich würde am liebsten draufhauen, aber ich glaube, das bringt nichts!
___

Kleiderverkäuferin: Ihnen noch einen wunderschönen Tag!
Tilion (sichtlich bedrückt): ……
Jaya: Geht’s dir gut?...Aber ich muss sagen…du siehst ein bisschen aus wie ein…fescher Pirat.
Tilion (eine Braue hebend): ….Ein Pirat, ja?
Jaya: …also, im positiven Sinne.
Tilion: Naja, immerhin.
___

Jaya: Kann ich dich was fragen?
Tilion: Klar, schieß los!
Jaya: Ähm…du hast gemeint, dass was in dem Zeitungsartikel beschrieben wird, dein letzter Auftrag bei der Seelegion war?
Tilion (vorsichtig nickend): Stimmt, ja.
Jaya: Wieso? Bist du…zu den Piraten übergelaufen oder wieso war das der letzte?
Tilion (bedacht): …Irgendwie…war ich schon länger nicht mehr überzeugt von…den Methoden oder auch dem großen Ziel der Seelegion. Dieser…dieser Einsatz hat mir gezeigt, dass ich da nicht mehr hinpasse….Du hast bestimmt davon gehört, dass die Seelegion den Frieden wahrt und die Völker unseres Kontinents beschützt und….ich glaube, das war mal so…sehr, sehr lange Zeit. Aber…die Autorität hat die Tendenz dazu, ihre Macht vergrößern zu wollen und die Seelegion dafür einzusetzen.
___

Jaya: Ja, und das Gefühl wurde uns auch in Krathas übermittelt.
Tilion: Tja, in Libmaerkant denkt man, dass Krathas an vielem Schuld ist, wie zum Beispiel den Piraten.
Jaya: Ja, und Krathas gibt Libmaerkant die Schuld für die Piraten.
Tilion und Jaya (grinsend und sich gegenseitig zunickend)
Jaya: Tja, und jetzt sind wir hier beide, Libmaerkant und Krathas….
Tilion: ….in diesem ewig langen Tunnel.

Trivia

  • Jaya und Tilion waren immer noch in ihre Winterklamotten gehüllt, als die beiden Soldaten vorbeikamen.
  • Die peinliche Situation mit dem Gullydeckel und dem gescheiterten Diebstahl versuchen Jaya und Tilion ihren anderen beiden Gefährten nicht zu erzählen.
  • Stärke ist weder Tilions noch Jayas Stärke.
  • Jaya kann buddeln.
  • Die Glasbläserei verkauft neben normalen Trinkgläsern und Krügen auch kleine Ödlandgleiter-Figuren.
  • Der Laden „Golden“ hat erst letzte Woche eröffnet.
  • Die Kleiderverkäuferin gewährt den Helden 20 Prozent Rabatt auf alle Waren, obwohl die Helden nicht den dafür benötigten Rabattflyer haben. Sie tut das aus Nachsicht, weil gestern Gallano die ganze Stadt mit seinen Flyern überschwemmt hat.
  • Die Garantiezeit der hochwertigen Kleidung beträgt (ungetragen) zwei Wochen.
  • Die Kleiderverkäuferin wünscht sich, dass die Cardonells einmal Kunden ihres Ladens werden. Jaya kann sich die Bemerkung, die Cardonells zu kennen, gerade noch so verkneifen.
  • Tilion verfügt über eine Eigenschaft, welche es ihm ermöglicht, leicht an „nicer clothing“, sprich Mittelschicht-Gewandung zu kommen. Maximal zwei Goldstücke am Tag dafür auszugeben, wäre für ihn hinnehmbar[4].
  • Einige verschweißte Stellen an den Rohren im Schacht deuten auf vorgenommene Reparaturen hin.

Quellen

  1. Gefahr im Verzug(62), 41:40 (YouTube)
  2. Getrennt für den Moment(63), 39:06 (YouTube)
  3. Getrennt für den Moment(63), 37:35 (YouTube)
  4. Mal kurz abgelenkt(65), 31:44 (YouTube)
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von B4Pixel Wiki. Durch die Nutzung von B4Pixel Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von B4Pixel Wiki. Durch die Nutzung von B4Pixel Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.