×
Einen neuen Artikel erstellen
Schreibe den Seitennamen hierhin:
Wir haben derzeit 463 Artikel auf B4Pixel Wiki. Gib deinen Artikelnamen oberhalb von oder klicke auf einen der unten stehenden Titel und beginne zu schreiben! ein



B4Pixel Wiki
463Artikel

Eine schicksalshafte Begegnung

Eine schicksalshafte Begegnung
EpA59.jpg
Episode59 (Staffel 4, Folge 1)
Premiere13.01.2026
Dauer49:00
LinkYouTube
Chronologie
VorherigeNächste
Alles oder NichtsIm Meer der Erinnerungen

Eine schicksalshafte Begegnung ist die erste Folge der vierten Staffel von ADUST. Yaromir ist gerettet und wieder bei Bewusstsein. Hatae ist überaus dankbar für die hingebungsvolle Tat der vier Helden. Alle stehen wieder vor dem Höhleneingang und Dine möchte nun endlich erfahren, was Yaromir über Erwin weiß.

Handlung

Erwin und die seltsame Frau

„Sagst du mir jetzt, was du über Erwin weißt?“, fragt Dine Yaromir mit ernster Stimme. Yaromir nickt, bittet Hatae ein wenig zurückzutreten und winkt Dine dann zu sich. Die Paladin-Frau kniet sich zu ihr runter. Yaromir will etwas ausprobieren. Sie hält ihre Hand an Dines Kopf und zieht ihn so an sich heran, dass sich ihre und Dines Stirn berühren. Etwas unbehaglich lässt Dine Yaromir gewähren. Beide schließen ihre Augen. Als sich die Köpfe der beiden berühren, erkennen die darum Stehenden, dass sich ein lilanes Wabern von Yaromirs Stirn auf Dines Stirn überträgt.

Dines Sicht verschwimmt. Dann sieht sie sich in der Ego-Perspektive einer Person wieder, die in einer dunklen Höhle liegt und sich kaum bewegen kann. Ihr ist heiß und kalt zugleich und ihr Herzschlag ist sehr unregelmäßig. Dine spürt das Gefühl von Ohnmacht. Dine ist im Körper von Yaromir und erlebt eine ihrer Erinnerungen, aber anders als jene Erinnerungen in der Kristallhöhle kann sie diese Erinnerung anscheinend nicht beeinflussen.
Plötzlich vernimmt Dine Schritte, die näher kommen. Sie erblickt zwei Gestalten: die eine entpuppt sich als Erwin, die andere ist in einen dunklen Mantel gekleidet und durch die hochgezogene Kapuze ist ihr Gesicht nicht genau zu erkennen. Am linken unverhüllten Arm der Gestalt kann Dine verschiedene Tattoos erkennen. Als Erwin Yaromir entdeckt, zieht er sein Schwert. Dine merkt, wie Yaromir sich zusammenzuckt und zurückweicht, so gut es die Enge des Raums noch zulässt. Die verhüllte Gestalt deutet Erwin, sein Schwert wieder einzustecken. „Sie könnte nützlich sein“, sagt die Gestalt zu Erwin. Es ist die Stimme einer Frau. Sie tritt näher an Yaromir und greift ihr ans Kinn. Dine kann den starken Griff der Frau spüren. Sie dreht Yaromirs Gesicht einmal nach links und rechts, um es zu beäugen. Dine fallen zwei Ringe an ihrer rechten Hand auf: ein schwarzer Ring mit dem Symbol der Blutjaspis am Mittelfinger und ein goldener Ring mit roten Gravierungen am Ringfinger. Letzterer kommt Dine nicht bekannt vor. Ein regelmäßiges Pochen scheint von dem goldenen Ring auszugehen. „Na sowas! Ich hätte nicht gedacht, so eine wie dich hier zu finden“, sagt die seltsame Frau. Sie fragt Yaromir, wie sie hier rein gekommen ist. Yaromir antwortet hasserfüllt, dass sie das nichts angeht. Die Frau grinst. Dine kann erkennen, dass die Augen der Frau rot leuchten und sie halb schulterlanges Haar hat, das Gesicht ist aber nur schemenhaft zu erkennen. Die Frau unterbreitet Yaromir ein Angebot: Yaromir soll ihr und Erwin helfen die Götter zu stürzen, und dafür hilft sie Yaromir, hier raus zu kommen. Aber Yaromir weist das Angebot barsch zurück – sei es doch kompletter Wahnsinn (siehe Zitate). Erwin schaltet sich nun ein und fragt Yaromir provozierend, ob die Götter sie nicht auch im Stich gelassen haben, warum sollte Yaromir sonst hier gelandet sein. Keiner von ihnen ist gekommen ihr zu helfen. „Sie, wir können dir helfen“, sagt Erwin. Dine spürt, wie Hass in Yaromir hochsteigt. Sie braucht ihre Hilfe nicht, ruft Yaromir zornig aus. Die Frau kniet sich zu Yaromir hin und drückt Yaromirs Stirn an die ihrige. Dine durchzuckt hierauf ein heftig stechender Schmerz und für einen Bruchteil einer Sekunde verschwimmt ihre Sicht. Was für eine Verschwendung, so die seltsame Frau, hätte sie Yaromir doch gerne an ihrer Seite gehabt, aber selbst wenn sie Yaromir hier zurücklässt, würde sie „diesen Weg“ nicht einschlagen. Aber vielleicht sehen sie sich wieder und dann werde sie Yaromir schon überzeugen können, fügt die Frau mit einem bedrohlich wirkenden Grinsen hinzu (siehe Zitate). Die Fra u steht auf. „Lassen wir sie hier?“, fragt Erwin sie. Die Frau bejaht, schließlich habe Yaromir noch was vor, wofür sie ihr viel Glück wünscht. Hierauf streicht sie Yaromir über die Wange und geht dann von ihr weg. Zuletzt hört Yaromir die Frau sagen: „Wir haben alles, was wir brauchen. Danke!“ Erwin und die seltsame Frau verschwinden in der Dunkelkeit der Höhle.

Hatae beobachtet, wie Yaromir und Dine immer noch in ihrer Stirn-an-Stirn-Haltung verharren und das lila Wabern zwischen ihren Köpfen weiterbesteht. Je länger es dauert, desto nervöser wird sie. Jaya steht neben ihr und hält beruhigend Hataes Schulter. Kato und Tilion warten ab.
Auf einmal schreckt Dine ein Stückchen zurück. Beide sind wieder wach. Sofort rennen Hatae und Jaya zu den beiden. Nachdem sie sich vergewissert haben, dass es Yaromir und Dine gut geht, klären die beiden auf, was sie gerade gesehen haben (siehe Zitate). Yaromir hat zum allerersten Mal ausprobiert, auf diese Weise eine Erinnerung von ihr mit einer anderen Person zu teilen – auf die gleiche Art wie es die Frau scheinbar auch getan hat, selbst wenn Yaromir und Dine nur den Schmerz wahrnehmen konnten. Yaromir weiß nicht, wann genau Erwin und die Frau sie in der Höhle gefunden haben – sie hatte überhaupt kein Zeitgefühl damals. Es muss aber noch vor der Zeit gewesen sein, als sie sich in einen Kojoten verwandeln konnte, so Yaromir. Jedenfalls war es das erste Mal, als sie den beiden begegnet ist. Dine fällt auf, dass Erwin und die Frau Yaromir nicht in der Höhle erwartet haben und obendrein in ihr etwas Besonderes gesehen haben mussten. Was sie an ihr aber so Besonderes gesehen haben, kann sich selbst Yaromir nicht erklären. Dine identifiziert die Frau mit jener verhüllten Person, von der die Helden von Carric erfahren haben[1]. Aber wer ist diese seltsame Frau und warum wollen sie und Erwin die Götter stürzen, fragt sich Dine, die sehr angestrengt über das Gesehene nachdenkt (siehe Zitate).

Die Rückkehr des Scheinläufers

Jaya blickt in den Himmel. Wie viel Zeit mag wohl vergangen sein, fragt sich die Halb-Tabaxi. Erst jetzt fällt den Helden auf, wie unglaublich erschöpft sie sind. Seitdem sie sich aufgemacht haben, Yaromirs Leben zu retten, waren sie nahezu pausenlos unterwegs, konnten ihre Müdigkeit aber durch den unbedingten Willen, Yaromir zu retten, unterdrücken. Dine kann durch die Wolkendecke ein paar kleine Fetzen vom Himmel erkennen und dabei feststellen, dass nicht so viel Zeit vergangen sein kann, seitdem sie das letzte Mal in den Himmel zu den vier Monden geschaut hat[2]. Hatae bemerkt, dass Jaya erschöpft aussieht und spricht sie darauf an. Jaya wäre es recht, wenn alle diesen Ort verlassen. Ihr ist es lieber, Abstand zum Schleier der Illusionen, der sich über dem Höhleneingang zu manifestieren scheint, zu halten, könnte doch jeden Moment der Scheinläufer vor seiner „Haustür“ auftauchen. „Yaromir, kannst du gehen?“, fragt Kato. Er, Dine, Jaya und Hatae helfen Yaromir hoch. Jene atmet zwar schwer und ihre Narben weisen immer noch das seltsame Wabern auf[3], aber sie glaubt, dass sie stehen und laufen kann (siehe Zitate).
Kato, auf dessen Schulter wieder seine Eule Peanut hockt, geht zur Kante des Felsplateaus und schaut nach unten. Erleichternden Blickes sieht er unten den magiemünzbetriebenen Wagen stehen.

Aber als er nach oben in den Himmel blickt, erkennt er etwas seltsames. Der Schleier und der Himmel beginnen auf einmal ihre Form zu verlieren und in Richtung Boden herabzufallen. Kato weist seine Gefährten darauf hin. Alle spüren, wie die Luft urplötzlich anfängt sich zu verändern. Sie können ein unangenehmes Druckgefühl wahrnehmen. Ein Teil des Schleiers fällt vor Kato den Felsen hinunter.
Dann erheben sich zwei gigantische Hörner über die Felskante, direkt vor Kato. Den Hörnern folgt ein Gesicht mit großen lilafarbigen Augen. Die sechsköpfige Gruppe sieht, wie der kolossale Körper des Scheinläufers wenige Meter vor ihnen materielle Gestalt annimmt. Dine und Tilion werden von dem Druck erfasst und ihrer beider Sicht verschwimmt. Kato, Jaya, Hatae und anscheinend auch Yaromir können der unangenehmen Aura des kolossalen Monstrums widerstehen.

Tilion sieht sich über dem Meer, wo gerade eine Seeschlacht stattfindet. Ein großes Schiff aus schwarzem Eisen wird ringsum von Schiffen der Seelegion beschossen. Die Takelage des Schiffes steht bereits in Flammen.
Dine reitet geschwind durchs Unterholz. Ihre Atmung ist eingeschränkt. Von den Blättern tröpfelt das Wasser herunter. Dann durchbricht Dine das Unterholz und gelangt auf eine schmale Waldstraße. Vor sich sieht sie eine Frau mit rotblonden Haaren wegrennen. Als die Frau Dine entdeckt, schreit sie Dine zornig entgegen: „Dine! Geh! Bitte! Wir haben darüber schon geredet! Lass mir doch meinen Freiraum!“

Kato sieht, wie Dine und Tilion zusammenbrechen. „Haben wir Dunkellilien?“, ruft Yaromir verzweifelt aus. Jeder muss eine Dunkellilie vor sich in den Boden rammen, fügt sie hinzu. Sofort holt Kato sechs Dunkellilien aus seinem Inventar, gibt drei davon an Jaya, Hatae und Yaromir ab und rammt vor Dine, Tilion und schließlich vor sich selbst jeweils eine Blume in den felsigen Boden. Die Sicht von Tilion und Dine wird wieder klar. Kato greift an eines seiner Schwerter, bereit es zu ziehen. Jaya macht sich klein und duckt sich.
Der Scheinläufer lässt seine Hand knapp über Kato schweifen. In dem Moment lösen sich von der Hand kleine leuchtende Wesen, von der Größe und vom Aussehen Glühwürmchen ähnlich. Sie schweben auf die Helden nieder. Eines landet auf Katos Schwert – dem Schwert seines Schwertmeisters[4] – und beginnt dann zu leuchten. Dine kann beobachten, wie jeweils ein leuchtendes Wesen auf ihrem Schild und auf ihrem Beutel mit den Götterreliquien darin landet – beide beginnen zu leuchten. Doch so schnell sie gekommen sind, so schnell verschwinden die harmlosen Wesen wieder.

Der Scheinläufer hebt langsam seine Hand in den Himmel. Die sechsköpfige Gruppe erstarrt. Mit atemberaubender Geschwindigkeit lässt der Scheinläufer seine flache Hand auf das Felsplateau, auf dem die Gruppe steht, niedergehen.

Anhang

Zu Beginn der Folge liest DM Petra Auszüge aus den Annalen des Keils der Verdammnis vor. Jene werden im Folgenden wortwörtlich wiedergegeben:

Es regnete Asche an jenem Tag. Ich konnte es schmecken. Er legte sich auf meine Stimmbänder. Meine Schreie sind inmitten des Kampfes untergegangen. Konntest du meine Präsenz noch spüren? Ich konnte dich sehen, jede deiner Bewegungen. Du bist noch hier. Ich weiß es. Ich kann deinen Herzschlag spüren. Schmerz verlangt gespürt zu werden. Die Schmach der Verdammnis sitzt tief in uns. Bis über das Meer jagten uns die unbezwingbaren Wassermassen. Jori[Schreibweise?] sagte, wir müssen es in Zukunft besser machen. Wir haben Schuld auf uns geladen. Mögen die Monde es uns vergeben! Oh ihr Götter, vergebt uns, denn wir wussten nicht, was wir tun! Die vier Wächter des Firmaments sind vom Himmel herabgestiegen in unsere Mitte; vier Wächter, die uns von nun an nicht mehr von der Seite weichen.

Zitate

Frau: Ich mach’s kurz, dann verschwenden wir keine weitere Zeit. Du könntest nützlich für mich sein. Hilf uns die Götter zu stürzen und dann helfe ich dir hier raus!
Yaromir: Das ist Wahnsinn! Wieso sollte ich das tun?
___

Frau: Oh, was für eine Verschwendung! Ich hätte dich gern an meiner Seite gehabt. Selbst wenn ich dich hier zurücklasse, würdest du diesen Weg nicht einschlagen. Naja, keine Sorge, vielleicht sehen wir uns wieder. Ich kann sehr überzeugend sein.
___

Jaya (zu Yaromir): Also irgendwann, als du noch nicht die Höhle verlassen konntest, sind Erwin und diese Person reingekommen, um irgendwas anderes eigentlich zu finden?
Dine: Sie meinte, sie haben schon, was sie brauchen.
Jaya (zu Yaromir): Und dann haben sie dich gefunden und wollten, dass du…?
Yaromir: Ich sollte bei ihnen mitmachen. Ich hab natürlich nein gesagt.
___

Dine: Wer ist diese Frau und warum wollen die die Götter stürzen?
___

Jaya: Wie fühlst du dich?
Yaromir: Ja...ich glaub...ganz in Ordnung.

Trivia

  • Es gibt ein neues ADUST-Intro
  • Als Erwin und die seltsame Frau bei Yaromir in der Höhle waren, hatte Erwin seine Haare zu einem Zopf hochgebunden gehabt
  • Das Schwert, das Erwin bei der Entdeckung von Yaromir gezogen hat, war ein normales Schwert. Anders als in Dines Vision[5] hatte er nur ein einziges Schwert.
  • Der Akku von Celines Tablet war wegen fehlendem Ladekabel leer, weshalb sie keinen Zugriff auf ihr Character-Sheet hatte.
  • Dine hat einen Wahrnehmungswert (perception) von +1.
  • Petra hat für den Scheinläufer eine neue Miniatur verwendet.
  • Es gibt nun eine eigene Peanut-Miniatur.
  • Kato und anscheinend auch Yaromir mussten keinen Konstitutionsretttungswurf (constitution saving throw) machen.
  • Jaya schaffte den Rettungswurf mit einer 21 und Hatae mit einer Natürlichen 20.
  • Tilions Rettungswurf scheiterte mit einer 12, jener von Dine scheiterte mit einer 16.
  • In dieser Folge sagt Tilion (in character) kein einziges Wort.

Quellen

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von B4Pixel Wiki. Durch die Nutzung von B4Pixel Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von B4Pixel Wiki. Durch die Nutzung von B4Pixel Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.