| Episode | 66 (Staffel 4, Folge 8) |
| Premiere | 10.03.2026 |
| Dauer | 41:14 |
| Link | YouTube |
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Chronologie
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| Mal kurz abgelenkt | Wir regeln das! |
Dafür ist keine Zeit! ist die achte Folge der vierten Staffel von ADUST. Dine und Kato setzen sich bei der Ratssitzung für Yaromir ein und wehren sich vehement gegen die Bezichtigung von Captain Baptist, dass Yaromir ein Dämon und damit nicht mehr sie selbst sei.
Währenddessen finden Jaya und Tilion Spuren von dem verlorenen Wasser im Inspektionsschacht, die auf einen Ort am Großmarkt hindeuten. Als die beiden den Schacht verlassen, werden sie von einer Person angesprochen, die direkt bei der Schachtöffnung steht.
Handlung
Tut, was richtig ist!
Baptist, Dine, Kato und Hatae stehen immer noch, als die fünf Ratsmitglieder in den Saal zurückkehren und wieder ihre Plätze einnehmen. Herr Gallano und Riko Giliat[Schreibweise?] sehen sichtlich angespannt aus. Während sich die Helden und Hatae wieder hinsetzen, bleibt Baptist stehen. Die Gnomin Zarian Strakeln[Schreibweise?] flüstert etwas zu Riko Giliat[Schreibweise?], welcher Gallano ein Handzeichen gibt. „Jean Baptist, wollen Sie noch was dazu sagen?“, fragt Herr Gallano. Dine sieht den Anführer der “Brigade“ herausfordernd an. Noch merklich aufgebracht erklärt Baptist, sowohl bei dem gestrigen Vorfall als auch vor zehn Jahren seine Befehle korrekt ausgeführt zu haben. Seiner Meinung nach soll sich der Rat nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Frage konzentrieren, ob „dieses Wesen“ wirklich noch als der Mensch Yaromir angesehen werden kann. Yaromir möchte darauf etwas erwidern, wird aber von Gallano mit den Worten „Jetzt nicht!“ zum Schweigen aufgefordert.
Frau Louis wird in den Zeugenstand gerufen. Herr Gallano sagt zu ihr: „Sie haben nach dem Bericht, den Sie gestern vorbildlich schon eingereicht haben, die Gruppe rund um diese beiden und noch mehr in der Bibliothek erlebt und sie hatten Yaromir dabei. Ist Ihnen da etwas aufgefallen?“ Die Bibliothekarin gibt zur Antwort, dass zu jenem Zeitpunkt, als die Helden mit Yaromir in den Keller der Bibliothek gingen, Yaromir nicht bei Bewusstsein war. Deshalb hatte Frau Louis auch nicht das Gefühl, dass von Yaromir noch eine Gefahr ausging. Ihr Erscheinungsbild oder der Umstand, dass Rauch von ihrem Körper aufstieg, kann sie sich nicht erklären, weil sie so etwas noch nie gesehen hat. Nachdem Frau Louis ihre Aussage gemacht hat, setzt sie sich wieder hin. Sie schaut verunsichert zu Dine und Kato, hofft sie doch, dass ihre Aussage zum Guten für Yaromir und die Helden ist.
Als nächstes wird Hohepriesterin Glim in den Zeugenstand gebeten. Herr Gallano ergreift das Wort: „Uns ist zu Ohren gekommen, auch wenn Sie den Anfang des Vorfalls nicht mitbekommen haben, dass Sie etwas später gemeinsam mit Hatae Cardonell auf die Hochebene gekommen sind und sind dort auch Yaromir begegnet, genauso wie der ganzen...ähm Bande hier...“ Gallano korrigiert sich, indem er die Helden „Gruppe“ statt „Bande“ nennt. Er setzt seine an die Hohepriesterin gerichteten Worte fort: „Was ist Ihre Einschätzung dazu? Wie kann das sein und ist Ihnen sonst noch was aufgefallen?“ Bevor Glim antwortet, schaut sie rüber zu Dine, welche erwartungsvoll und auch ein klein wenig verängstigt zurückblickt. Glim atmet noch einmal durch und antwortet, dass sie keine Erklärung zum Wabern und Auflösen von Yaromirs Körper hat. Sie hatte erkannt, dass die Helden die leblose Yaromir wieder lebendig machen wollten. Ob Yaromir noch menschlich ist oder nicht, weiß Glim nicht mit Sicherheit zu sagen. Was sie wahrnehmen konnte, war, dass die Helden Yaromir zum Schutzschild des Tempels getragen haben und dass sich dann jener Schutzschild gegen Yaromir gewirkt hat[1] (siehe auch Episodenartikel). Dine erhebt sich und weist darauf hin, dass es sich bei dem Schutzschild rund um den Tempel um ein Anti-Magie-Feld handelt[2] und dessen Magie keine Interpretation zulasse, ob Yaromir gut oder böse ist. Mehr murmelnd als in klaren Worten ausdrückend fügt Dine hinzu: „...nur wer sie einsetzt, entscheidet, was gut oder böse ist.“ Glim stimmt Dines Worten zu. Das Anti-Magie-Feld wurde von den Leuten des Tempels angelegt und nicht von den Göttern.
Nun wird Hatae aufgerufen. Sie tritt auf das Podest und sie und Yaromir sehen sich für einen kurzen Moment an. Herr Gallano: „Sie kennen Yaromir von früher. Jetzt ist das vielleicht Yaromir oder auch nicht...“ Hatae unterbricht ihn: „Es ist Yaromir!“ Gallano wirft ihr einen strengen Blick zu. „Entschuldigung!“, sagt sie kleinlaut. Gallano setzt fort: „Wie haben Sie den Vorfall wahrgenommen?“ Hatae kann sich das, was passiert ist, nicht erklären, aber sie hat deutlich erkennen können, dass Yaromir sie beschützen wollte, so wie sie es damals schon getan hatte. Von allem, was Hatae beobachten konnte, ist sie sich sicher, dass Yaromir wirklich Yaromir ist, selbst wenn Hatae es nicht erklären kann (siehe Zitate). „Wussten Sie darüber Bescheid, dass Yaromir wieder in die Stadt kommt?“, fragt Herr Gallano. Hatae verneint. Gallano: „War Ihnen bewusst, dass Carric Lathalas in die Stadt kommt?“ Hatae verneint abermals. „Würden Sie sagen, Sie sind für Ihre Aussagen gegenüber Yaromir, wie soll ich sagen, befangen?“, fragt Herr Gallano. Hatae verliert bei dieser Frage ein bisschen die Fassung. Wie soll sie denn nicht befangen sein, wenn es um die Person geht, die sie vor zehn Jahren sehr gut kannte und jetzt wieder da ist, antwortet Hatae leicht aufgebracht. Welche Antwort erwartet Herr Gallano von ihr, gibt Hatae zurück. Alles, was sie sagen kann, ist, dass Yaromir keine bösen Absichten hatte und helfen wollte.
Nachdem Hatae mit unterdrücktem Ärger wieder Platz genommen hat, wendet sich Gallano an die gefesselte Yaromimr: „Sie haben die Aussage geroffen, dass Sie zurück in die Stadt gekommen sind, um Hatae zu beschützen. Warum gibt es eine Lücke von zehn Jahren dazwischen?“ Yaromir kann es sich nicht erklären. Sie dachte, sie wäre tot und jetzt ist sie nicht tot, weil Hatae und die Helden sie gerettet haben. Yaromir ist es lieber, wenn der Rat es einfach dabei belässt, dass sie nun wieder da ist und sie sich diesen Umstand nicht erklären kann (siehe Zitate).
Dine und Kato werden nach vorne gebeten und Herr Gallano sagt zu ihnen: „Uns ist zugetragen worden, dass Ihre Gruppe, allen voran ein Seeelf, es gewagt hat, unsere Kommandos der 'Brigade' zu unterbrechen und sich darüber hinweg zu setzen. Ich weiß, Sie haben jetzt schon gesagt, Sie wollten nur helfen, aber wie und warum haben Sie sich das rausgenommen?“ Die Helden hatten definitiv nicht das Recht, so Dine, sich über die Befehle der „Brigade“ hinwegzusetzen. „Eben, hatten sie nicht!“, schreit Baptist von hinten. Mit dem Klopfen des Richterhammers bringt Herr Gallano Baptist zum Schweigen. Dine setzt fort, dass die Helden mit dem Willen, das Richtige zu tun, versucht hatten, Unschuldige zu retten.
Herr Gallano wendet sich an Baptist: „Wie haben Sie diese Gruppe wahrgenommen?“ In Baptists Augen waren die Helden vorlaut und überheblich. Die Helden haben sich vor die „Brigade“ gestellt und damit gegen den Kodex der Stadt verstoßen, nach dem einzig und allein die „Brigade“ für Sicherheit und Ordnung in Hintarak verantwortlich ist, sagt der Captain aufbrausend. Doch Kato entgegnet, dass die Helden dies getan hatten, um ein Leben zu schützen. Katos Worte unterstützend fügt Dine hinzu, dass die „Brigade“ ein unschuldiges Leben genommen hätte, wenn die Helden nicht eingegriffen hätten (siehe Zitate). Doch Baptist gibt sich unbeeindruckt. Könne man denn wirklich sagen, ob Yaromir sie selbst ist, sei doch Hatae doch zu voreingenommen, um das mit Sicherheit zu bejahen und selbst die Helden kennen Yaromir erst seit kurzen, behauptet Baptist. Dine kontert ihn mit den deutlichen Worten, dass Yaromir das Leben der Helden gerettet hat und dabei keine Rücksicht auf sich selbst nahm und darauf, dass sie die Helden nicht kannte, deshalb ist es nur selbstverständlich im Gegenzug das gleiche für sie zu tun. Hatte Yaromir denn Leute verletzt, fragt Kato provozierend in Richtung des Captains. Dine unterstreicht Katos Frage mit der Bemerkung, dass die von Yaromir beschädigten Rohre[3] repariert werden können, Menschenleben jedoch nicht (siehe Zitate).
Die Ratsmitglieder tuscheln untereinander. Baptist wird rot vor Zorn. Hatae schaut die beiden Helden bewundernd und dankbar an. Der Rat zieht sich für eine Besprechung zurück.
„Befangen!“, redet Hatae verärgert vor sich her, „Wie soll ich denn nicht befangen sein!“. Die Helden trösten Hatae, auch für sie war das eine dumme Frage. Anerkennend legt Dine ihre Hand auf Katos Schulter. Doch die Helden können den Rat immer noch nicht einschätzen, war er doch die ganze bisherige Sitzung über schwer zu lesen. Riadon zufolge sind Gallano und Giliat[Schreibweise?] einer Meinung. Da im Rat das Mehrheitsprinzip Geltung hat, besteht eine Chance, dass die anderen drei Ratsmitglieder die beiden überstimmen können, hofft Kato.
Nach kurzer Zeit kehren die Ratsmitglieder zurück und Herr Gallano ergreift das Wort: „Der Rat hat auf jeden Fall eine vorläufige Entscheidung getroffen, dass die Debatte rund um Yaromir Jackal[Schreibweise?] nicht vor der Öffentlichkeit geführt wird, weil es sich hierbei eindeutig um ein Sicherheitsrisiko der Stadt handelt. Das bedeutet, alle hier Anwesenden sind dazu verpflichtet und werden dies auch noch unterzeichnen, keine weiteren Aussagen darüber gegenüber anderen zu treffen, was auch immer Yaromirs Sein betrifft! Wir sind uns noch uneins an zwei Stellen: Erstens können wir wirklich davon ausgehen, dass es sich bei Yaromir um die damals totgeglaubte Yaromir handelt oder handelt es sich hierbei um etwas, was wir nicht einschätzen können? Möglicherweise einen Dämon oder irgendetwas, was unsere Stadt angreifen will und sollten wir es in Gewahrsam nehmen? Oder, damit einhergehend, sollten wir es untersuchen und versuchen zu verstehen?“ Dine erhebt sich und plädiert dafür, dass der Rat den Fokus auf die wahre Bedrohung legt, nämlich auf die Blutjaspis. Jene ist in der Stadt und hat mehr Einfluss als der Rat und Dine selbst wahrnehmen konnten, sagt die Paladin-Frau. Die Blutjaspis hat bereits so viel Unheil in Destrya angerichtet. Angesichts dessen muss der Rat das richtige tun, beschwört Dine die fünf Ratsmitglieder (siehe Zitate). Nachdem sie sich verneigt und wieder hingesetzt hat, bedankt sich Gallano für Dines Plädoyer. Er versichert ihr gegenüber, dass Carric auf alle Fälle schuldig gesprochen wird und die Suche nach der Blutjaspis initiiert wird, welche Gallanos Ansicht zufolge „wahrscheinlich auch“ als Hauptgefahr für Hintarak und das ganze Paxantische Reich angesehen werden muss. Nur zu Yaromir ist sich der Rat bislang noch uneins. Jean Baptist hebt die Hand und Gallano gewährt ihm zu sprechen. Der Captain der „Brigade“ kann nicht für die Sicherheit der Stadt garantieren, sollte Yaromir - „dieses Wesen“ - freigelassen werden. Die „Brigade“ könne sich um die Blutjaspis kümmern, aber für Yaromir übernimmt Baptist keine Verantwortung. In dem Moment steht Dine auf und sagt mit klaren Worten: „Dann übernehme ich Verantwortung für Yaromir!“ Hatae sieht Dine mit großen Augen an. Gallano versucht Dine darauf aufmerksam zu machen, dass es keine Garantie dafür gibt, dass Yaromir Schlechtes im Schilde führt. „Gibt es eine Garantie, dass irgendjemand von uns nichts Schlechtes im Schilde führt?“, gibt Dine bestimmt zurück. Zaria[Schreibweise?] wirkt merklich berührt von Dines Auftreten und sagt, dass sie sich wieder besprechen möchte, wobei sie auf Herr Gallano blickt.
Wieder ziehen sich die Ratsmitglieder zurück, kommen aber nach sehr kurzer Zeit wieder in den Saal und Gallano verkündet: „Wir haben für heute eine Entscheidung gefällt!“
Ein Leck entdeckt
„Hallo, was machen Sie denn hier?“, vernehmen Jaya und Tilion plötzlich von oben. Es ist ein Dunkelelf, der eine Art Uniform gekleidet ist. An seiner Brust trägt er ein tropfenförmiges Abzeichen. Die beiden Helden steigen aus dem Schacht. Der Dunkelelf sieht sie verwirrt an, hat er doch für heute keine Wartung des Schachtes erwartet. Die Helden sehen sich um. Sie stehen in einem abgesperrter Innenhof mit einem hohen Turm – dem Wasserturm. Im Innenhof befinden sich einige Tische und eine Pinnwand. Jaya sagt dem Angestellten des Wasserturms, dass sie von Riadon geschickt wurden, es gäbe ein großes Problem am Großmarkt. Sie blickt rüber zu Tilion, der fortsetzt, dass dort ein großes Wasserleck entdeckt wurde und erklärt ihm, wo genau das Leck entdeckt wurde – Eile ist geboten, ist der Verlust von Wasser in der Wüste doch so gravierend. Aber der Angestellte wirkt nicht ganz überzeugt und schaut skeptisch seine Papiere und Pläne durch: zwar habe er von dem Wasserverlust gehört, aber dass dafür von Riadon ein Team losgeschickt worden ist, weiß er nichts. Tilion weist ihn auf die genaue Stelle beim Großmarkt, „GRM 51“, hin und deutet dabei auf den Punkt auf Riadons Karte hin. „Wir sollten keine Zeit verlieren!“, drängt Jaya. Der Angestellte beäugt skeptisch die beiden ihm nicht bekannten Personen. Haben sie denn irgendwelche Dokumente, die bestätigen, dass Riadon sie geschickt hat, fragt er sie. Riadon habe wegen der Ratssitzung keine Zeit dafür gehabt, versucht Tilion zu erklären. Dürfte er denn zumindest ihre vollen Namen erfahren, fragt der Angestellte; eine Frage, der die Helden sichtlich auszuweichen versuchen. Als er weiter darauf besteht, da nach Protokoll dies dokumentiert werden müsse, verrät Tilion ihm gegenüber seinen Vornamen. Jaya aber weist auf den Wasserschwall im Inspektionsschacht hin und deutet ihr nasses Gewand, um auf die Dringlichkeit des Problems aufmerksam zu machen. Die Helden müssen sofort dorthin aufbrechen. Hierauf breitet der Dunkelelf einen großen Plan aus – offensichtlich ein detaillierterer Plan von den Wasserleitungen der Stadt. Den Angaben von Tilion zufolge müsste es sich bei „GRM 51“ um die unteren Ebenen des Großmarktes handeln. Er sieht ein, dass unbedingt Leute dorthin geschickt werden müssen. Dennoch möchte er fürs Protokoll die vollen Namen der beiden Helden erfahren, könne er sich doch immer noch nicht erklären, wie einfach irgendwelche Leute ohne Dokumente und ohne Wartungsklamotten aus dem Schacht heraussteigen und von sich einfach so behaupten, von Riadon geschickt worden zu sein. „Was glauben Sie denn, wie wir in den Schacht hineingekommen sind?“, gibt Tilion zurück, aber der Angestellte lässt sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen (siehe Zitate).
Schließlich geht er in den Wasserturm, um Kari[Schreibweise?], seine Vorgesetzte, zu holen. Er kommt mit einer Dunkelelfe zurück, die in etwa so alt wie Jaya sein dürfte. Auch sie schaut verwirrt auf die zwei sonderbar gewandeten Helden. Noch bevor sie ansetzen kann, ergreift Tilion gekonnt das Wort und zeigt ihr auf dem vom Angestellten ausgebreiteten Karte den Ort des Wasserlecks und nutzt gleichzeitig die Gelegenheit, sich die Stelle auf dem Plan gut einzuprägen (siehe Zitate). Kari[Schreibweise?] wirkt einigermaßen überzeugt von Tilions Worten. Sie werde Leute schicken, die Helden sollen schon einmal vorgehen. Ihrer Meinung nach dürfte es aber schwierig sein, den genauen Ort des Lecks festzustellen, da laut der von Tilion gegebenen Beschreibung jeder der Läden in den unteren Ebenen des Großmarktes betroffen sein könnte, da all diese von jener Wasserleitung 51 versorgt werden.
Zuvor müsse sie aber die vollen Namen der Helden wissen. „Das tut mir sehr leid, ich komm nicht von hier, ich reise ohne Nachnamen!“, erwidert Tilion. Sie beäugt ihn skeptisch und sagt dann resignierend: „Ah...okay...Seeelfen!“. Augenrollend nimmt Tilion diese Bemerkung hin.
Die Helden werden schließlich losgeschickt, ein Team werde später zur besagten Stelle nachkommen. Jaya und Tilion verlassen über ein Tor den abgesperrten Innenbereich. Tilion erzählt Jaya, was er auf der Karte an Informationen erhaschen konnte. Die Wasserleitungen in den unteren Ebenen des Großmarktes verlaufen direkt unter dem Bodenniveau, demnach gibt es dort keinen Schacht, worüber sie das verlorene Wasser orten können. Mit den Worten von Jaya „Ich freu mich auf den Großmarkt“ begeben sich die Helden schnurstracks dorthin. Jaya zählt ihre Schritte, um den von ihr und Tilion entdeckten unterirdischen Ort des Wasserlecks anzupeilen. Ungehindert und ohne von den Brigadiers angehalten zu werden erreichen die Helden schließlich das riesige offene Handelsgebäude, das von schönen palmenbepflanzten und mehrstöckigen Arkaden und Ebenen geprägt ist. Über eine große Wendeltreppe gelangt man in die oberen Stockwerke und beide Gebäudeteile sind durch anmutige Brücken miteinander verbunden.
Wie zu erwarten sehen sie in der unteren Ebene keinen Schacht zu den Wasserleitungen. Sie müssen die vielen einzelnen Läden dort jeweils inspizieren.
Zitate
Hatae: Ich kann nicht erklären, warum das so ist, aber die Yaromir, die ich kannte, die hat damals schon alles dafür getan, mich zu beschützen, und alles, was ich jetzt wahrgenommen habe, ist, dass sie genau dasselbe wieder getan hat. Und in allem, was ich von ihr jetzt wiedererlebt habe, ist es genau dieselbe Person, die ich damals kannte. Sie ist sie! Warum kann ich Ihnen auch nicht erklären, aber es ist Yaromir!
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Yaromir: Ich kann es nicht genau erklären. Ich dachte, ich wäre tot und jetzt bin ich nicht tot, weil mich Hatae und diese Gruppe gerettet hat. Ganz einfach. Und ich würde gerne diesen...diese ganze...also, dieses ganze Konstrukt darum hier nicht aufmachen, aber können wir einfach damit gehen, dass ich wieder da bin und nicht weiß, warum ich wieder... nicht...also...ich weiß es nicht!
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Kato (zu Baptist): Um ein Leben zu schützen!
Dine (zu Baptist): Die „Brigade“ hätte ein unschuldiges Leben genommen, wenn wir nicht eingegriffen hätten!
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Dine (zu Baptist): Sie hat unser Leben gerettet!! Sie kannte uns nicht!! Sie hat uns in Not gesehen, hat sich geopfert für uns!! Natürlich tun wir das gleiche für sie!!
Kato (zu Baptist): Sagen Sie es uns! Gab es Verletzte?! Hat sie Leute verletzt?!
Dine (zu Baptist): Rohre können repariert werden, Menschenleben nicht!
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Dine (zum Rat): Ich möchte noch darauf plädieren, dass der Fokus auf das gelegt wird, was jetzt wichtig ist. Die Blutjaspis ist in der Stadt. Sie hat mehr Einfluss als selbst ihr wahrnehmen konntet, mehr als ich wahrnehmen konnte. Sie haben schlimme Sachen vor. Sie haben schon so viel Schlimmes getan und Unheil auf dem ganzen Kontinent angerichtet. Ich bitte euch, tut was richtig ist!
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Angestellter: Ja, aber könnte ich zumindest ihre ganzen Namen noch einmal haben? Bitte?! Sie können nicht einfach aus dem Schacht rauskommen. Sie haben weder die Wartungsklamotten an, noch haben Sie irgendeinen Zettel dabei. Also, ich muss...also...
Tilion: Ja, aber was glauben Sie denn, wie wir in den Schacht gekommen sind?!
Angestellter (skeptisch): Ja, das frage ich mich! Das frage ich mich schon ehrlich gesagt die ganze Zeit!
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Kari[Schreibweise?]: Ich bin hier verantwortlich für diese Teilstrecke unseres Wassersystems, aber ich habe überhaupt nicht davon gehört, dass...
Tilion: Wunderbar! Dann sind Sie genau die Person, auf die wir gewartet haben! Wir haben exakt hier auf Höhe des Großmarkts, Versorgungsschacht 51, ein Leck...entdeckt.
Trivia
- Jaya hatte Riadon gegenüber nicht ihren Nachnamen erwähnt.
Quellen
- ↑ „Wo sind sie ?!“ (40), 43:35 (YouTube)
- ↑ „Alle übelst verdächtig hier!“ (34), 06:57 (YouTube)
- ↑ „Gefahr im Verzug“ (62), 43:47 (YouTube)