| Episode | 106 (Staffel 7, Folge 7) |
| Premiere | 21.07.2026 |
| Dauer | 43:07 |
| Link | YouTube |
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Chronologie
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| Ehre wem Ehre gebührt | Böses Erwachen |
Dem Beben hinterher ist die siebte Folge der siebten Staffel von DEMID. Als neue Besitzer von „Teufelstöter“, der magischen Klinge von Nadirak Lamentis, begeben sich die Helden gemeinsam mit Markus in die Höhle hinein, aus der John nekromantische Energie herausströmen sieht.
Was wird die Fünf dort wohl erwarten?
Handlung
Ein tragischer Verlust
Langsam und mit einem doch mulmigen Gefühl steigen die Fünf in die Dunkelheit der Höhle hinab. Je weiter sie gehen, desto dunkler wird es. Snorri überreicht an Korrin, Yura und John jeweils eine von ihren zehn Fackeln, die sich die drei dann anzünden. Markus zaubert drei magische Leuchtkugeln herbei. Der Weg schlängelt sich nur leicht und führt die meiste Zeit schnurstracks geradeaus nach unten. Die Fünf merken, dass sie immer tiefer und tiefer gehen. Dann kommen sie zu einem Punkt, der Yura und John noch aus ihrer Kindheit bekannt ist. Weiter als ab diesem Punkt haben sie sich als Kinder nie getraut, sagen die beiden Helden und werfen sich dabei ein Lächeln zu. Sie deuten auf die Höhlenwand, auf der Markierungen zu erkennen sind: Striche mit jeweils einem Buchstaben darunter. Korrin und Snorri verfolgen die Striche, die erst Meter und schließlich nur ein paar Zentimeter voneinander entfernt sind. Unter dem letzten Strich steht ein „Y“. John macht einen demonstrativen Schritt daran vorbei. Yura muss lachen und bittet Snorri um ein Stück Malkreide in der Farbe Rubinrot. Snorri gibt ihr die Kreide und Yura zeichnet auf die Höhlenwand einen Strich und schreibt darunter ein „J“.
Plötzlich fängt es an zu beben. Die Fünf halten sich schützend die Hände über die Köpfe, als kleineres Geröll von der Höhlendecke runterfällt. Das ist schon das zweite Mal an diesem Tag, dass es in Coven bebt, mehr als Zula aus ihrer Erfahrung berichten konnte und innerhalb von wenigen Stunden[1] (siehe Zitate). Die Fünf setzen ihren Weg fort. John kann in den letzten Sekunden seiner Magiesicht den Schein von Nekromantie erkennen. Korrin achtet ganz genau darauf, ob sie eine teuflische Präsenz wahrnehmen kann – noch scheint kein Teufel in der Nähe zu sein.
Auf einmal bleibt Markus schockiert stehen. „Markus?“, fragt Korrin, als sie das bemerkt. Die Helden schauen Markus an, der sich fassungslos an die Stirn greift. Ashtor von den Mage Guards hat sich bei ihm gemeldet. Alena, ein weiteres Mitglied der Gilde, wurde getötet, sagt Markus mit zitternder Stimme. Die „Mage Guards“ sind jetzt im Tempel von Tyr und erholen sich von ihren Strapazen. John spricht ihm sein Beileid aus. Die Helden merken, wie Markus seine aufgewühlten Gefühle zu unterdrücken versucht, macht er sich doch große Vorwürfe für diesen tragischen Verlust, weil er sich für die Gilde verantwortlich sieht. Markus antwortet Ashtor und bittet sie, dass sie und ihre Gefährten sich die Zeit nehmen sollen, sich auszuruhen. Danach sollen sie sich an den Rand des Beschwörungskreises begeben, um die Instandsetzung zu verhindern wie von den Helden und Markus vorher geplant (siehe Episodenartikel). „Tut mir leid, dass ich…euch…das…geben muss“, überwindet sich Markus zu Ashtor zu sagen. Die Helden sehen ihren Mentor mitleidig an. Er räuspert sich, schüttelt sich kurz und geht dann entschlossen, aber immer noch seine Gefühle unterdrückend, weiter – Alenas Tod wird nicht ungesühnt bleiben, bemerkt Markus, als er an den Helden vorübergeht (siehe Zitate).
Während die Fünf schnell, leise und vorsichtig weitergehen, spricht Snorri allen Mut und Kraft zu (siehe Zitate). John schaut sich um und muss zugeben, dass er die Höhle nicht so groß in Erinnerung hat. Aber er und Yura waren damals auch deutlich kleiner, erwidert Yura mit einem Lächeln (siehe Zitate). Beim Durchschreiten des langen und tiefen Höhlendurchgangs werden Snorris Gefährten unweigerlich daran erinnert, dass das Goblinmädchen einmal erwähnt hat, dass in Golberg Tunnels gebaut werden[2]. Nur sind die dort gebuddelten Tunnels auf die Goblingröße angepasst und daher auch viel gemütlicher, so Snorri lächelnd. Sie selbst kann zwar auch buddeln, so Snorri weiter, aber anders als die anderen Bewohner von Golberg hat es sie immer nach draußen gezogen, weil sie die Außenwelt spannender empfunden hat. Korrin kann das einigermaßen verstehen, wenn sie auch nicht weiß, warum – John und Yura werfen Korrin einen besorgten Blick zu. Was isst man denn so bei dem Fest, das in Golberg anlässlich der Fertigstellung eines Tunnels gefeiert wird, fragt Markus, der sich etwas abzulenken versucht, indem er sich in das Gespräch der Helden einklinkt. Verschiedenes Essen, antwortet Snorri, wenn sie auch immerzu Apfelmus gegessen hat – die Portionen sind aber nicht mit denen vom Siegesfest von Globar zu vergleichen. Markus fragt, wie viele Goblins es in Golberg gibt. Nach Snorris letzter Zählung sind es 98. Ob Snorri Geschwister hat, fragt Markus weiter. Snorri nickt. Markus lächelt. Er selbst ist als Einzelkind aufgewachsen. Eigentlich hat er sich damals immer Geschwister gewünscht. Dafür wurde er aber von seinen Eltern sehr gefördert, so finanzierten sie seine Ausbildung in einer der teuersten Magie-Universitäten in Karm. Er möchte es auch nicht missen, schließlich war er immer schon ein Bücherwurm, der sich jedes Buch beschafft hat, das er leihen oder kaufen konnte (siehe Zitate). Snorri entweicht ein herzhaftes Grinsen, als Markus so über sich selbst erzählt – etwas, was die Heldengilde nicht oft von ihrem Mentor zu hören bekommt.
Zugang zur Hölle?
Markus sieht wieder nach vorne. Ein wirklich sehr langer Tunnel, sagt er. Welches Tier mag diesen Tunnel gegraben haben? Korrin sieht sich die Höhlenwände genauer an und kann erkennen, dass einige Gänge, vorzugsweise diejenigen, die geradeaus führen, nicht auf natürliche Weise entstanden sind. Der tief nach unten führende und hohe Höhlengang scheint zur Hälfte natürlich und zur Hälfte künstlich angelegt worden zu sein. Ob vielleicht jemand den Gang mithilfe des Schweif-Artefakftes gegraben haben könnte, fragt John in die Runde seiner Gefährten. Markus hält das für unwahrscheinlich, weil die Artefakte erst vor ein paar Monaten aus der Zitadelle verschwunden sein dürften[3], den Beschwörungskreis gab es aber schon vor Jahren, den Titan ganz zu schweigen, welcher bereits jahrtausendelang unter Coven ruhen muss. Korrin weist auf ihre Entdeckung hin. Markus überlegt. Könnte der Tunnel zu klein für einen bestimmten Zweck gewesen sein und wurde deshalb verbreitert? Markus erinnert sich an das, was einerseits Lusura und andererseits Nadirak Lamentis gesagt hat[4][5]. Demzufolge könnte die vor 150 Jahren vonstatten gegangene teuflische Invasion von Asmodeus hier begonnen haben. Da die Höhle nicht breit genug war, um Asmodeus' Heerscharen hindurchmarschieren zu lassen, wurde der Höhlengang verbreitert, mutmaßt Markus. Bedeutet das dann, dass der Höhlengang der Zugang zur Hölle ist und Markus und Helden gerade dabei sind, dort hinzugehen, fragt Snorri beunruhigt. Sie können jetzt nicht aus Versehen in die Hölle gehen, hat Snorri doch die laufende Pflanze vom Herrn Nikolaus noch nicht dabei[6][7][8]. Yura und Korrin versuchen das nervöse Goblinmädchen zu beruhigen, schließlich war es damals ein magisches Portal, durch das die teuflischen Horden kamen. Sollte der Ort, wo sich das Portal geöffnet hatte, hier gewesen sein, so muss das nicht zwangsläufig heißen, dass es noch da ist oder noch offen ist, so Korrin. Markus versucht seinerseits Snorri zu beruhigen, indem er ihr verspricht, jetzt noch nicht in die Hölle zu gehen – erst wenn er und die Helden bereit sind, wird er einen permanenten Teleportationskreis für die Reise in die Hölle anlegen. Snorri ist wieder einigermaßen beruhigt (siehe Zitate).
Während die Fünf weitergehen, kommt John auf die Hexen zu sprechen. Waren denn wirklich alle von ihnen in den Vertrag mit Krah involviert? John kann kaum glauben, dass “Tante Sorah“, die er damals als lieb empfunden hat, daran beteiligt war. Die Helden hatten zwar Lusuras Erinnerung von dem Vertragsschluss gesehen[9] (siehe auch Episodenartikel), aber John und Yura sind sich nicht sicher, ob Sorah unter den anwesenden Hexen war, bedingt dadurch, dass die Hexen viel jünger waren als John und Yura sie aus ihrer Kindheit in Erinnerung hatten. Die Hexen lebten nicht weit entfernt von der Höhle, aber Sorah hatte sich doch etwas von ihren Schwestern abgesetzt, so Yura. Allerdings muss das nichts heißen, ebenso wenig, dass Sorah nichts darüber gesagt hatte, den Fluch von diesem Land zu entfernen. Denn schließlich war Sorah nie besonders gesprächig, fügt Yura hinzu. Korrin meint, dass nicht alle Hexen involviert gewesen sein müssen. Dem stellt Markus die bittere Tatsache gegenüber, dass selbst gute Leute leicht auf die Verträge der Teufelsdiener reinfallen können (siehe Zitate). Abstreiten lässt sich nicht, dass die Hexen eine Teilschuld dafür tragen, was in Coven passiert ist, so Markus. Snorri stimmt ihm zu. Die Hexen wissen außerdem noch, was sie getan haben, da sie laut Vertrag nicht von dem Vergessenszauber betroffen waren[10][11]. Das würde bedeuten, dass die Hexen immer noch einen Weg suchen, dieses Land vom seinem Fluch zu erlösen, wirft John ein.
Das Gespräch der Fünf wird von einem weiteren Erdbeben unterbrochen. Die Hexen dürften weiter an dem Titan arbeiten, so Markus. Möglicherweise wurde der alte Vertrag erneuert und sogar verbessert. Die Antwort darauf können die Fünf nur auf eine Weise herausfinden. Sie setzen ihren Weg fort.
Schön euch persönlich kennenzulernen
Kurz darauf sehen sie vor sich Fackelschein, der aus einer Lichtung herausleuchtet. Korrin, Yura und John löschen ihre Fackeln und Markus lässt seine Leuchtkugeln verschwinden. Markus kramt in seiner Tasche. Er werde kurz nachsehen, was vorne ist, die Helden sollen derweil hier bleiben, er kommt bald zurück. Hierauf spricht Markus einen Zauberspruch und verschwindet. „Ich bin noch hier“, sagt der unsichtbare Markus.
Doch ehe Markus vorangeht, hören die Fünf aus der Lichtung: „Ihr braucht euch nicht verstecken!“ Markus wird wieder sichtbar. Offensichtlich stehen die Fünf unter Beobachtung, der sich nicht einmal Markus' mächtiger Unsichtbarkeitszauber entziehen konnte. Die Helden ziehen ihre Waffen. Markus holt ein kleines flaches Metallstück aus der Tasche. Derlei ausgerüstet gehen Markus und die Helden in die Lichtung hinein.
Sie treten in einen fackelbeleuchteten Höhlenbereich gigantischen Ausmaßes ein. Vor ihnen steht ein langer Holztisch mit einem Stuhl am Kopfende und Sitzgelegenheiten an beiden Seiten. Dahinter erkennen sie eine Schattengestalt, die auf den Kopf des Titanen starrt. Die Fünf schauen beunruhigt auf den furcheinflößenden kolossalen Titanenschädel, dessen Gesicht im Schein der Fackeln sichtbar wird.
„Schön euch persönlich kennenzulernen“, sagt die Schattengestalt. Sie dreht sich um. Die Schattenaura fällt von der Gestalt ab. Eine Frau mit knielangen schwarzen Haaren, tiefdunklem Make-Up, konturenreichem Gesicht und in einen langen schwarzen Mantel gekleidet, der am Boden in Rauch aufgeht, steht nun vor den Fünf. Sie geht zu dem Stuhl am Kopfende des Tisches hin und nimmt dort Platz. „Setzt euch, bitte! Wir haben sicherlich viel zu besprechen. Ich hab schon einiges von euch gehört“, sagt die unheimliche Frau. Sie gibt einen Wink, woraufhin Lusura hinter dem Titanenkopf hervorkommt und zu der Frau hineilt. Mit einem frechen Grinsen winkt die Hexe den Helden zu. Snorri würdigt sie keines Blickes. Weder die Helden noch Markus machen Anstalten, sich hinsetzen zu wollen. „Krah nehme ich an?“, fragt Korrin herablassend. Die Frau bejaht. Krah hat von Lusura erfahren, dass sie den Helden Einsicht in den „ersten Vertrag“ gegeben hat. Was könne Krah den Helden anbieten. Krah lehnt sich zurück und schaut die Helden erwartungsvoll und mit einem selbstsicheren Grinsen an. Dass Krah zurück in die Hölle verschwindet, schlägt Korrin vor (siehe Zitate). Krah lacht auf. Sie sei „bald hier weg“, sagt Krah diabolisch grinsend. „Wenn der Titan dann steht?“, sagt Korrin, „ja, das würden wir gerne verhindern.“ Wieder fängt die Erde an zu beben. Krah werde gleich darüber sprechen, zuvor müssen die Helden ihr aber zuhören, habe sie doch bestimmt etwas, was sie den Helden anbieten kann. Die Teufelsdienerin hat es mithilfe des von ihr geschriebenen Vertrags geschafft, die ganze Welt zu manipulieren. Niemand wusste, was hier in Coven war. Sie bietet den Helden Lösungen und Antworten auf ihre Fragen und Sorgen an – ja selbst Antworten auf Fragen wie „Wer bin ich? Wieso kann ich Magie wirken und wie kann ich garantieren, dass obwohl Ghesh tot ist, ich trotzdem Magie wirken kann?“. Wieder grinst Krah. Offenbar hat sie alle Konversationen, die die Helden hier in Coven geführt haben, mitbekommen können. Krah schaut rüber zu Yura und sagt, dass der Tod für jemanden wie sie kein Problem darstelle, weshalb sie einen verstorbenen Vater, eine verstorbene Mutter oder einen zweiten verstorbenen Vater zurückbringen kann. Jedoch muss es ein fairer Handel sein, fordert Krah. Korrin lacht auf, als sie das absurde Angebot der Teufelsdienerin anhören muss. „Faire Handel“ haben die Helden mehr als genug abgeschlossen, sagt Yura. Darüber weiß Krah Bescheid, hat Lusura ihr doch davon berichtet. Lusura nickt der Teufelsdienerin unterwürfig zu. Das Grinsen der Hexe verschwindet, als Krah den Helden versichert, dass ihnen das Abgegebene zurückgegeben wird. Alles, was die Untertanin als Gegenzug dafür will, ist, dass die Helden sie eine Woche lang in Ruhe lassen. Krah kann sie währenddessen zu einem schönen Ort hin teleportieren, wo kein Leid, Krieg oder sonstiges Übel sie belangen wird. Selbstverständlich ist die Rückteleportation nach einer Woche inbegriffen (siehe Zitate).
„Du hältst jetzt deine Schnauze!!!“, bricht Markus wutschnaubend hervor. Krah, unbeeindruckt von Markus' Zorn, deutet ihm gegenüber an, auch für seinen Wunsch, mehr als nur ein Kind zu haben, eine Lösung hat (siehe Zitate). Markus kann seine Wut kaum unterdrücken, aber wirkt von dem absurden Handeln Krahs überfordert. Snorri schaut sich nach dem Schweif-Artefakt um, kann aber nichts entdecken. Auch sind keine anderen teuflischen Wesen zu sehen, wie Yura feststellen kann.
Kann es sein, dass Krah einfach nur Zeit schinden möchte, sagt Korrin provozierend zu der Teufelsdienerin. Krah sieht sie an und rümpft die Nase. Sie kennt diesen Geruch, einige ihrer Getöteten kamen genau mit solch einem zurück – die Blutlinie. Welch ehrenhafte Gegner, spricht Krah zynisch aus. Ihr Blick wandert zu John. Auch die Mandrakes waren der Grund dafür, dass Krah viele verloren hat, Korrins und Johns Vorfahren machten es ihr sehr schwer. Wussten sie denn schon, dass Arum nach der Invasion und nach dem Krieg nie zurückgekommen ist, fragt Krah. Krah und andere wussten nicht, wo Arum war. Zuletzt arrangierte Arum den Angriff auf den Frostwald, kam aber nicht zurück, so Krah weiter (siehe Zitate). Noch kann Krah nicht zurück nach Globar, aber in zwei Wochen dürfte das möglich sein, meint die Teufelsdienerin selbstsicher. Die Helden können arrangieren, dass sie zurück in die Hölle gelangt und nicht nach Globar, gibt Korrin scharf zurück.
Die Helden sollen sich beruhigen, erschweren doch Aggressivität und Kampfeslust ihre Verhandlungen, sagt die Teufelsdienerin. Einfacher wäre es, wenn das ganze mit dem Titan nicht wäre, sagt Snorri. Selbst da ließe sich etwas machen, gibt es doch nichts, wo man sich nicht einigen könnte, so Krah. Die Teufelsdienerin winkt Lusura zu sich und die beiden flüstern sich gegenseitig etwas ins Ohr. Dann wendet sich Krah wieder an die Helden. „Also, ihr habt ja schon einige Artefakte“, sagt Krah. „Hey, woher weißt...!“, ruft Snorri überrascht aus, bevor Markus die Hand vor den Mund hält. Korrin lässt sich nichts anmerken. Die Helden brauchen nicht bescheiden zu sein, habe Lusura doch in ihren Gedanken gewühlt und konnte vieles, wenn auch nicht alles, herausbekommen, sagt Krah mit einem fiesen Grinsen. Sie bietet an, das mit dem Titanen sein zu lassen, wenn die Helden ihr dafür zwei Artefakte geben. Doch ihre fadenscheinigen Antworten – in die Hölle zurückzugehen, den Turm von Babylon zu zerstören oder mit den Artefakten in der Hölle zu verweilen – machen es für die Helden nur umso deutlicher, dass Krah alles andere als fair verhandeln möchte und stattdessen Zeit schindet (siehe Zitate).
Wieder bebt es. „Ähm, was bebt denn da?“, fragt Snorri, was von Krah mit einem schallenden Lachen beantwortet wird (siehe Zitate). „Natur“, antwortet die Untertanin breit grinsend. Ist Krahs erster Vertrag nicht schon zunichte gemacht worden, fragt Snorri Krah, in der Absicht ihr Informationen zu entlocken. Ihre Verträge werden ständig verändert, antwortet Krah. So auch jener mit den Hexen, der schon 28-Mal oder mehr erneuert wurde. Updates können hinzukommen, aber im Falle des Vertrags hat sich nichts geändert, wie sich die Helden selbst überzeugen konnten, so Krah mit Blick auf Lusura. Wieder kommen nur fadenscheinige Antworten von Krah, auf die Frage, was sie mit dem Titanen vorhat, so die Zerstörung von Axandra aufgrund der dort herrschenden Gräueltaten, Kriege und Sklaverei. Globar sei im Vergleich dazu das reinste Paradies, fügt Krah hinzu, ein Paradies, wo sie selbst noch nicht hinkommt. Aber bald, dauert es doch nur mehr ein paar Wochen, bis Bahamut tot ist, so Krah, und ab diesen Zeitpunkt kann Krah nach Globar und die Artefakte selbst holen (siehe Zitate). Wolle sie dann Asmodeus wieder erwecken, fragen Korrin und Snorri die Teufelsdienerin. Bevor Krah eine weitere absurde Antwort geben kann, bebt es ein weiteres Mal.
Krah dreht sich zu dem Titanen um. Jener schlägt plötzlich seine Augen auf.
Zitate
„Zula sagte, einmal am Tag. Das war jetzt zweimal innerhalb von wenigen Stunden“ Markus
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„Verdammt! Ashtor hat mich erreicht…Sie haben Alena erwischt! Verdammt! Sie sind jetzt ebenfalls im Tempel und versuchen sich zu heilen. Scheiße Mann! Ich hab sie in den Tod geschickt, verdammt! (…) Verdammte Scheiße Mann!“ Markus
„Das tut mir leid, Markus.“ John
„Ich hab die Verantwortung übernommen für die….okay….(räusper)…wir müssen weiter. Ich…antworte ihnen kurz... Danke für die Information, Ashtor. Ähm, nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, ähm…und versucht dann an den Rand…einfach den Rand äh…den Beschwörungskreis zu umlaufen! Tut mir so leid, dass ich das…euch…geben muss. Scheiße…(räusper)…nun gut, muss ein Teufelsdiener halt bezahlen, oder?“ Markus
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„Das ist ja gar nicht so…gruselig, weil wir sind ja zusammen da. Wir haben Licht. Wir haben…wir haben uns und ich glaub, wir schaff…äh ich glaub das nicht nur! Ich WEISS, dass wir das schaffen.“ Snorri
„Wir lassen uns nicht aus den Augen, Snorri.“ John (lächelnd)
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„Ich hätte nie gedacht, dass es hier so groß ist.“ John
„Wir waren auch deutlich kleiner.“ Yura (lächelnd)
„……Stimmt.“ John
„Das hat anders gewirkt. Ich dachte, viel weiter geht’s nicht. Wir hatten eh schon viel erkundet.“ Yura (John anlächelnd)
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„Hast du Geschwister?“ Markus
„Hab ich.“ Snorri
„…Ich war…Einzelkind. Ich habe mir immer Geschwister gewünscht. Dafür wurde ich endlos gefördert von meinen Eltern. Kann man nicht mit mehreren Kindern machen. Teuerste Universität und alles Drum und Dran.“ Markus
„Aber wolltest du das dann auch?“ Snorri
„Mhm. Ich war schon immer so ein…Bücherwurm. Alles gekauft oder geliehen, was ich konnte und…“ Markus
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„Also…das…also, ist das der Zugang zur Hölle? Laufen wir jetzt gerade in die Hölle?! Ich wollt die…also…“ Snorri (nervös)
„Wir laufen zumindest scheinbar dahin, wo damals die Heerscharen von Asmodeus aus der Hölle durchgetreten sind. Das muss aber nicht heißen, dass das gerade noch offen…“ Korrin
„…wo das Portal war.“ Yura
„Okay. Ja, weil bevor wir in die Hölle gehen, hole ich die Pflanze noch ab. Wir können jetzt nicht in die Hölle gehen aus Versehen!“ Snorri
„Wir gehen jetzt nicht in die Hölle. Selbst wenn das Portal da ist, wir gehen jetzt nicht da rein.“ Markus
„Okay.“ Snorri
„Dann lege ich uns einen permanenten Teleportationskreis und wir machen das, wenn wir bereit sind dafür.“ Markus
„Okay.“ Snorri (beruhigt)
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„Die Sache mit den Teufelsdienern und ihren Verträgen ist ja stets, dass auch die guten Menschen drauf reinfallen können.“ Markus
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„Krah nehme ich an?“ Korrin
„Richtig, ja, ganz genau. Ich hab gehört, Lusura hat euch gezeigt, als wir damals den ersten Vertrag erschaffen haben.“ Krah
„Mhm.“ Korrin
„Was kann ich euch anbieten?“ Krah (zu Helden)
„Vielleicht hier zu verschwinden, direkt wieder in die Hölle!“ Korrin
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„Ich habe es geschafft, die ganze Welt zu manipulieren. Niemand wusste, was hier war durch einen Vertrag, den ich geschrieben habe. Meint ihr nicht, ich habe Dinge, die ihr wissen wollt, Dinge, die ihr gelöst haben wollt, Antworten auf eure Fragen, Antworten auf eure Sorgen, Antworten auf 'Wer bin ich? Wieso kann ich Magie wirken und wie kann ich garantieren, dass obwohl Ghesh tot ist, ich trotzdem Magie wirken kann?'? Ich kann auch noch viel mehr! Tod ist für mich nur ein Begriff. Einen verlorenen Vater, eine verlorene Mutter, ein zweiter verlorener Vater könnten alle wieder da sein. Ein fairer Handel muss es sein.“ Krah
„Ein fairer Handel?“ Korrin (skeptisch grinsend)
„Davon haben wir schon ein paar gemacht.“ Yura
„Ja, Lusura hat mir davon erzählt und SELBSTVERSTÄNDLICH könntet ihr natürlich auch das Abgegebene wieder zurückerlangen. Alles eine Frage der Auslegung. Die Frage ist, was möchtet ihr und was bietet ihr mir? Was ich am liebsten will, ist, dass ihr mich in Ruhe lasst. Ihr geht und kommt für...eine Woche nicht zurück. Das wäre alles.“ Krah
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„Du hältst jetzt deine Schnauze!!!“ Markus (zornig)
„Ah Markus, EINEN Sohn hast du. Du hättest gerne mehr. Alles lässt sich arrangieren.“ Krah
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„Oach, du stinkst! Einige meiner Getöteten kamen mit genau diesem Geruch zurück! Bluuutlinie!“ Krah (zu Korrin)
„Ja, ja, ja, genau!“ Lusura (zu Krah)
„Tsss, ehrenhafte Gegner! Genauso wie die da! Mandrakes, tsss! Viele habe ich durch euch verloren oder eure Vorfahren! Wusstet ihr, dass Arum nie zurückkam nach dem Krieg, nach unserer Invasion? Wir wissen nicht, wo er war. Zuletzt arrangierte er den Angriff auf den Frostwald und kam nie zurück! Da bin ich sauer! Aber noch kann ich ja nicht nach Globar...aber ich glaube, in zwei Wochen ginge das.“ Krah
„Ich denke, wir können eher arrangieren, dass du zurück wieder in die Hölle gehst und nicht nach Globar!“ Korrin
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„Also, ihr habt ja schon einige Artefakte. (…) Nein, nein, nein, ihr braucht überhaupt nicht bescheiden sein! Lusura hat in euren Erinnerungen rumgewühlt. Wisst ihr das noch? Sie hat sehr viel gesehen. Natürlich nicht alles, aber wenn ihr mir zwei bringen könntet, könnte ich diese ganze Titanengeschiche lassen.“ Krah
„Und was würdest du dann damit machen?“ Yura
„Es gibt Dinge, da müsst ihr euch wirklich nicht mit befassen.“ Krah (grinsend)
„Es interessiert mich!“ Yura
„Ähm...ich meine, gut, im Endeffekt kann ich dir alles erzählen, was ich will. Würdest du mir glauben? Willst du mir glauben, wenn ich sage 'Ich nehme die Artefakte, ich gehe zurück zur Hölle, ich zerstöre den Turm von Babel und chille dort mit dem Stab und dem Schweif und der Klaue von Asmodeus. Nee, Klaue habt ihr nicht. Äh, Auge von...MIR DOCH EGAL! Würdest du mir das glauben?“ Krah
„Total!“ Yura
„Dann ist das mein Plan.“ Krah (grinsend)
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„Ähm, was bebt denn da?“ Snorri
„Die ist richtig lustig!“ Krah (lachend auf Snorri deutend)
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„Aber das hat sich ja in ein paar Wochen erledigt. Dann ist Bahamut tot und dann kann ich auch einwandern und mir die Artefakte auch holen theoretisch.“ Krah
Trivia
- In dieser Folge wird geretconned, dass Snorri bei einem der Einkaufstouren in Karm ein Set aus Straßenmalkreide für sechs Kupferstücke gekauft hat.
- Durch Snorris Motivationsrede bekommen ihre Gefährten 10 temporäre Trefferpunkte.
- Dass die Helden schnell, vorsichtig und leise gehen, ist eine Anspielung auf ADUST[12][13].
- In Golberg können scheinbar alle Tunnels buddeln.
- Es wurde schon in „Unser Ende?“ (65) erwähnt, dass Markus einen Bruder hat[14]. DM Jonnny zufolge ist sowohl richtig, dass Markus einen Bruder hatte, als auch, dass er als „Einzelkind“ aufgewachsen ist. Er verspricht, etwas in die Lore einzubauen, was diesen Umstand erklären wird (siehe hier).
- Markus hat einen hohen Intelligenz-Wert.
- Snorri hält die ganze Zeit über Thokk Thokk in ihren Armen.
- Obwohl Nora anmerkt, dass sie bzw. Snorri nur zwei Fackeln an John und Yura abgegeben hat[15], hält Korrin auf Yasmins Bild trotzdem eine Fackel[16].
- Am Tisch von Krah finden zehn Leute Platz.
Quellen
- ↑ „Ehre wem Ehre gebührt“ (105), 07:30 (YouTube)
- ↑ „Ein Auge auf die Zukunft?“ (72), 26:06 (YouTube)
- ↑ „Wahre Götter“ (73), 07:42 (YouTube)
- ↑ „Unsagbarer Handel“ (99), 44:52 (YouTube)
- ↑ „Ehre wem Ehre gebührt“ (105), 40:49 (YouTube)
- ↑ „Ein neuer Begleiter“ (32), 05:20 (YouTube)
- ↑ „Halber Elf, halbe Wahrheit“ (77), 35:55 (YouTube)
- ↑ „Sieht so Gerechtigkeit aus?“ (90), 26:38 (YouTube)
- ↑ „Unsagbarer Handel“ (99), 42:55 (YouTube)
- ↑ „Unsagbarer Handel“ (99), 44:11 (YouTube)
- ↑ „Unsagbarer Handel“ (99), 46:20 (YouTube)
- ↑ „Kein Licht am Ende des Tunnels“ (15), 13:28 (YouTube)
- ↑ „Kein Licht am Ende des Tunnels“ (15), 16:15 (YouTube)
- ↑ „Unser Ende?“ (65), 25:17 (YouTube)
- ↑ „Dem Beben hinterher“ (106), 26:22 (YouTube)
- ↑ „Dem Beben hinterher“ (106), 03:28 (YouTube)