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Ob John diese Frage auf sich selbst bezieht, fragt sich [[Snorri]]. Sie denkt nach und meint schließlich, dass Johns Kraft etwas ist, was ihm gegeben worden ist. Er selbst hat nichts Böses getan, um diese Kraft zu erlangen. Und es obliegt Johns eigener Entscheidung, wie er sie einsetzt. [[Korrin]] sieht es ähnlich und versucht ihre eigene Vergangenheit in Relation zu Johns Kraft zu stellen: Korrin hat sich damals bewusst für ihre Kraft entschieden und war noch mit der Gewissheit beseelt, mit jener erlangten Kraft für das Gute zu stehen. Etwas, was sich für sie erst viel später als falsch herausgestellt hat. Nun ist sie sich unsicher, ob das, was in ihr drin steckt, nun gut oder böse ist. Jedoch wusste sie auch schon damals, dass es falsch gewesen war, [[Taloc]] eine solche Kraft zu geben. Dennoch stimmt Korrin mit Snorri überein, dass John sich immer noch entscheiden kann, für was er seine Kraft einsetzen will. Niemand ist unfehlbar, so Korrin. John darf sich aber nicht als „die böse Quelle“ ansehen, aus der er seine Kraft bezieht, äußert sich Snorri. Aber John meint mit seiner Frage etwas anderes, nämlich ob er seine Kraft aufgeben sollte, wenn damit [[Ghesh]] aufgehalten werden kann (siehe Zitate). Offensichtlich sieht John immer noch einen Zusammenhang zwischen seinen magischen Kräften und Ghesh (siehe [[Zwischen Trümmern und Erinnerungen#Seine_oder_meine_Magie?|Episodenartikel]]). Aber John hatte schon damals in seiner Kindheit immer etwas Magisches an sich gehabt, entgegnet [[Yura]]. Sie hatte es zu jener Zeit zwar nicht verstanden und es war ihr auch nicht sonderlich wichtig gewesen, dennoch hatte sie eine naturgegebene Magie in John sehen können, eine Magie, die immer schon in ihm war. Egal, was mit Ghesh passiert, so bleibt John trotzdem magisch, ist auch Korrin der Ansicht, selbst wenn sie zugeben muss, sich in derlei Hinsicht nicht vollends sicher zu sein. Anders als Gheshs Jünger glaubt John nicht an den silbernen Dragonborn, fügt Snorri hinzu. Ghesh und Johns Magie müssen nicht in Bezug zueinander stehen, so Korrin und Snorri. Aber John tut sich schwer, sich davon überzeugen zu lassen, wird er doch das Gefühl nicht los, Teil eines Plans zu sein, den er selbst nicht kennt. Das ist er sicherlich, und genau das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit, die John widerfährt, sagt Korrin (siehe Zitate).
Ob John diese Frage auf sich selbst bezieht, fragt sich [[Snorri]]. Sie denkt nach und meint schließlich, dass Johns Kraft etwas ist, was ihm gegeben worden ist. Er selbst hat nichts Böses getan, um diese Kraft zu erlangen. Und es obliegt Johns eigener Entscheidung, wie er sie einsetzt. [[Korrin]] sieht es ähnlich und versucht ihre eigene Vergangenheit in Relation zu Johns Kraft zu stellen: Korrin hat sich damals bewusst für ihre Kraft entschieden und war noch mit der Gewissheit beseelt, mit jener erlangten Kraft für das Gute zu stehen. Etwas, was sich für sie erst viel später als falsch herausgestellt hat. Nun ist sie sich unsicher, ob das, was in ihr drin steckt, nun gut oder böse ist. Jedoch wusste sie auch schon damals, dass es falsch gewesen war, [[Taloc]] eine solche Kraft zu geben. Dennoch stimmt Korrin mit Snorri überein, dass John sich immer noch entscheiden kann, für was er seine Kraft einsetzen will. Niemand ist unfehlbar, so Korrin. John darf sich aber nicht als „die böse Quelle“ ansehen, aus der er seine Kraft bezieht, äußert sich Snorri. Aber John meint mit seiner Frage etwas anderes, nämlich ob er seine Kraft aufgeben sollte, wenn damit [[Ghesh]] aufgehalten werden kann (siehe Zitate). Offensichtlich sieht John immer noch einen Zusammenhang zwischen seinen magischen Kräften und Ghesh (siehe [[Zwischen Trümmern und Erinnerungen#Seine_oder_meine_Magie?|Episodenartikel]]). Aber John hatte schon damals in seiner Kindheit immer etwas Magisches an sich gehabt, entgegnet [[Yura]]. Sie hatte es zu jener Zeit zwar nicht verstanden und es war ihr auch nicht sonderlich wichtig gewesen, dennoch hatte sie eine naturgegebene Magie in John sehen können, eine Magie, die immer schon in ihm war. Egal, was mit Ghesh passiert, so bleibt John trotzdem magisch, ist auch Korrin der Ansicht, selbst wenn sie zugeben muss, sich in derlei Hinsicht nicht vollends sicher zu sein. Anders als Gheshs Jünger glaubt John nicht an den silbernen Dragonborn, fügt Snorri hinzu. Ghesh und Johns Magie müssen nicht in Bezug zueinander stehen, so Korrin und Snorri. Aber John tut sich schwer, sich davon überzeugen zu lassen, wird er doch das Gefühl nicht los, Teil eines Plans zu sein, den er selbst nicht kennt. Das ist er sicherlich, und genau das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit, die John widerfährt, sagt Korrin (siehe Zitate).


Markus bittet die Helden, ihn über Details aufzuklären, die John und Ghesh betreffen. Die Helden erzählen ihm von dem Ritual, wodurch Ghesh hofft, zu einem Götterdrachen und damit zum Nachfolger [[Bahamut|Bahamuts]] zu werden{{tc|68|43:57}}{{tc|68|46:25}} (siehe auch [[In Flammen#Ein_Dragonborn_namens_Ghesh|Episodenartikel]]). Sie erzählen Markus von Johns besonderer Rolle bei jenem Ritual, bedingt dadurch, dass John der erste war, dem Ghesh magische Kräfte verliehen hat{{tc|68|45:33}}{{tc|69|21:32}}. Ghesh braucht John für sein [[Ghesh#Gheshs_Ziel|Vorhaben]], machen die Helden Markus klar. Sie weisen auch auf [[Ori]] und [[Archibald]] hin, die beiden engen Gefolgsleute von Ghesh, die ebenso wie John eine tragende Rolle bei dem Ritual zu spielen haben{{tc|68|45:24}}. In dem Zusammenhang erwähnen Snorri und Korrin, dass im Gegensatz zu John Ori und Archibald Ghesh bereitwillig folgen und wirklich an den Dragonborn glauben. Die an ihnen durchgeführten Rituale liefen auch ganz anders ab als bei John{{tc|68|45:57}}. Waren die drei quasi „Testobjekte“ für Ghesh, um die Magieverleihung zu meistern, fragt sich Markus. Korrin weist nochmal auf den Umstand hin, dass John nicht sein eigenes Blut opfern muss, um Magie zu wirken. Das bedeutet, es muss irgendetwas anderes sein, was Magie in ihm auslöst und darüber hinaus dafür sorgt, dass er sich sukzessive in einen Dragonborn verwandelt. Ein starker Grund dafür, dass es wirklich Johns eigene Kraft ist, meint Markus. Falls nicht, dann stellt sich für Markus die Frage, ob Gheshs verabreichtes Blut, welches möglicherweise verantwortlich für Johns Kräfte ist, weiterhin potent bleibt, wenn der Dragonborn sterben sollte, so Markus. Ist es der Plan der Helden, den Dragonborn zu töten, fragt Markus. Weder weiß John, ob Ghesh sterben muss, noch, ob man ihm vertrauen kann. Korrin ist der Meinung, dass Ghesh kein Götterdrache werden soll, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.
Markus bittet die Helden, ihn über Details aufzuklären, die John und Ghesh betreffen. Die Helden erzählen ihm von dem Ritual, wodurch Ghesh hofft, zu einem Götterdrachen und damit zum Nachfolger [[Bahamut|Bahamuts]] zu werden{{tc|68|43:57}}{{tc|68|46:25}} (siehe auch [[In Flammen#Ein_göttlicher_Plan|Episodenartikel]]). Sie erzählen Markus von Johns besonderer Rolle bei jenem Ritual, bedingt dadurch, dass John der erste war, dem Ghesh magische Kräfte verliehen hat{{tc|68|45:33}}{{tc|69|21:32}}. Ghesh braucht John für sein [[Ghesh#Gheshs_Ziel|Vorhaben]], machen die Helden Markus klar. Sie weisen auch auf [[Ori]] und [[Archibald]] hin, die beiden engen Gefolgsleute von Ghesh, die ebenso wie John eine tragende Rolle bei dem Ritual zu spielen haben{{tc|68|45:24}}. In dem Zusammenhang erwähnen Snorri und Korrin, dass im Gegensatz zu John Ori und Archibald Ghesh bereitwillig folgen und wirklich an den Dragonborn glauben. Die an ihnen durchgeführten Rituale liefen auch ganz anders ab als bei John{{tc|68|45:57}}. Waren die drei quasi „Testobjekte“ für Ghesh, um die Magieverleihung zu meistern, fragt sich Markus. Korrin weist nochmal auf den Umstand hin, dass John nicht sein eigenes Blut opfern muss, um Magie zu wirken. Das bedeutet, es muss irgendetwas anderes sein, was Magie in ihm auslöst und darüber hinaus dafür sorgt, dass er sich sukzessive in einen Dragonborn verwandelt. Ein starker Grund dafür, dass es wirklich Johns eigene Kraft ist, meint Markus. Falls nicht, dann stellt sich für Markus die Frage, ob Gheshs verabreichtes Blut, welches möglicherweise verantwortlich für Johns Kräfte ist, weiterhin potent bleibt, wenn der Dragonborn sterben sollte, so Markus. Ist es der Plan der Helden, den Dragonborn zu töten, fragt Markus. Weder weiß John, ob Ghesh sterben muss, noch, ob man ihm vertrauen kann. Korrin ist der Meinung, dass Ghesh kein Götterdrache werden soll, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.


===Schwer verdientes Vertrauen===
===Schwer verdientes Vertrauen===
Markus kann das Misstrauen der beiden Helden verstehen, denn auch er selbst tut sich angesichts der Tatsache, dass Ghesh ein [[Asmodeus#Die_Flügel|Artefakt]] von [[Asmodeus]] besitzt, schwer, ihm zu vertrauen. Selbst wenn Ghesh den Helden angeboten hat, ihnen die Flügel zu überlassen, wenn er erst Götterdrache ist{{tc|69|15:41}}, so ist dies noch kein Grund, ihm zu vertrauen, äußert sich Korrin skeptisch. John ist sich Gheshs wahrer Intentionen nicht sicher und weder John noch seine Gefährten kennen sich mit Ritualen aus, durch die jemand zum Götterdrachen erhoben werden kann. Snorri erinnert sich diesbezüglich an die Worte Bahamuts: keinem Sterblichen ist es bislang gelungen, ein Götterdrache zu werden{{tc|76|25:27}}. Bahamut enthielt sich auch, eine Meinung zu Ghesh abzugeben, da sich ein Götterdrache nicht in jemandes Angelegenheiten einmischen soll{{tc|76|24:30}}. Auf eines wies Bahamut aber eindeutig hin: der [[Turm von Babylon]] muss zerstört werden{{tc|76|24:53}}{{tc|76|31:50}}. Bahamuts Tod, so Markus, führt zwangsläufig dazu, dass sein magisches Siegel fällt, wodurch [[Globar]] allen teuflischen Wesen aus der [[Hölle]] schutzlos ausgeliefert ist. Vor dem Hintergrund wäre Gheshs Götterdrachenerhebung eine Notwendigkeit, trotz der Risiken, die damit einhergehen, führt Markus weiter aus. Aber sollte man Ghesh wirklich so mächtig machen? Kann man jemanden aus dieser Welt so sehr vertrauen, dass man ihm bereitwillig so viel Macht gibt, jetzt wo die Helden wissen, wozu Leute in der Lage sind, fragt John (siehe Zitate). Markus ist sich bewusst, dass Bahamut, der anscheinend immer schon so mächtig war, bereits vor ewigen Zeiten mit seinen mächtigen Taten Gutes vollbracht und sich somit das Vertrauen der Menschheit verdient hat. Er verdiente sich das Vertrauen quasi im Voraus. Tut Ghesh denn nicht gerade das gleiche, fragt Markus in die Runde. Korrin entgegnet, dass Ghesh zwar ein solches Ziel vor Augen haben könnte, aber vieles dabei verpasst, so etwa die schlimme Situation in [[Sahar]]{{tc|59|43:57}}{{tc|60|02:20}}. Snorri ist merklich unsicher und ringt sehr mit sich selbst, was sie von Ghesh halten soll, muss sie doch zugeben, dass Ghesh immer die Wahrheit gesagt hat und dass das, was er sagt auch wirklich gut klingt. Korrin kann ihm aber nicht vertrauen und Yuras wortloses Spielen mit ihren Dolchen macht ihren Unmut gegenüber Ghesh mehr als deutlich. Markus versteht beide Seiten. Aber was könnte jemand tun, dass man ihm Vertrauen schenken kann, wirft Markus in die Runde – hat denn Ghesh etwas getan, was begründet, ihm nicht vertrauen zu können (siehe Zitate).
Markus kann das Misstrauen der beiden Helden verstehen, denn auch er selbst tut sich angesichts der Tatsache, dass Ghesh ein [[Asmodeus#Die_Flügel|Artefakt]] von [[Asmodeus]] besitzt, schwer, ihm zu vertrauen. Selbst wenn Ghesh den Helden angeboten hat, ihnen die Flügel zu überlassen, wenn er erst Götterdrache ist{{tc|69|15:41}}, so ist dies noch kein Grund, ihm zu vertrauen, äußert sich Korrin skeptisch. John ist sich Gheshs wahrer Intentionen nicht sicher und weder John noch seine Gefährten kennen sich mit Ritualen aus, durch die jemand zum Götterdrachen erhoben werden kann. Snorri erinnert sich diesbezüglich an die Worte Bahamuts: keinem Sterblichen ist es bislang gelungen, ein Götterdrache zu werden{{tc|76|25:27}}. Bahamut enthielt sich auch, eine Meinung zu Ghesh abzugeben, da sich ein Götterdrache nicht in jemandes Angelegenheiten einmischen soll{{tc|76|24:30}}. Auf eines wies Bahamut aber eindeutig hin: der [[Turm von Babylon]] muss zerstört werden{{tc|76|24:53}}{{tc|76|31:50}}. Bahamuts Tod, so Markus, führt zwangsläufig dazu, dass sein magisches Siegel fällt, wodurch [[Globar]] allen teuflischen Wesen aus der [[Hölle]] schutzlos ausgeliefert ist. Vor dem Hintergrund wäre Gheshs Götterdrachenerhebung eine Notwendigkeit, trotz der Risiken, die damit einhergehen, führt Markus weiter aus. Aber sollte man Ghesh wirklich so mächtig machen? Kann man jemanden aus dieser Welt so sehr vertrauen, dass man ihm bereitwillig so viel Macht gibt, jetzt wo die Helden wissen, wozu Leute in der Lage sind, fragt John (siehe Zitate). Markus ist sich bewusst, dass Bahamut, der anscheinend immer schon so mächtig war, bereits vor ewigen Zeiten mit seinen mächtigen Taten Gutes vollbracht und sich somit das Vertrauen der Menschheit verdient hat. Er verdiente sich das Vertrauen quasi im Voraus. Tut Ghesh denn nicht gerade das gleiche, fragt Markus in die Runde. Korrin entgegnet, dass Ghesh zwar ein solches Ziel vor Augen haben könnte, aber vieles dabei verpasst, so etwa die schlimme Situation in [[Sahar]]{{tc|59|43:57}}{{tc|60|02:20}}. Snorri ist merklich unsicher und ringt sehr mit sich selbst, was sie von Ghesh halten soll, muss sie doch zugeben, dass Ghesh immer die Wahrheit gesagt hat und dass das, was er sagt auch wirklich gut klingt. Korrin kann ihm aber nicht vertrauen und Yuras wortloses Spielen mit ihren Dolchen macht ihren Unmut gegenüber Ghesh mehr als deutlich. Markus versteht beide Seiten. Aber was könnte jemand tun, dass man ihm Vertrauen schenken kann, wirft Markus in die Runde – hat denn Ghesh etwas getan, was begründet, ihm nicht vertrauen zu können (siehe Zitate).


Yura glaubt allerdings nicht, dass Bahamut Rituale an unschuldigen und wehrlosen Kindern durchführen ließ, die sich nicht aktiv dafür entschieden haben (siehe Zitate). Dem stimmen Korrin und selbst Markus zu – so etwas wie bei John in seiner Kindheit ist nicht entschuld- oder in irgendeiner Form rechtfertigbar. Könnte man mit Ghesh eine Vereinbarung treffen? Momentan scheinen er und seine Anhängerschaft sehr mächtig zu sein, so Markus. Vielleicht könnten die Helden etwas von ihm verlangen. Verlegen kommentiert Snorri, dass sie sich mit Gheshs Anhängern, den [[Silberflügel|Silberflügeln]], gestritten hat{{tc|96|36:55}}. Korrin ist dagegen, Ghesh etwas anzubieten, würde das doch bedeuten, ihm John für das Ritual zu überlassen. Markus versteht das, aber wann wäre man denn bereit, ihm zu vertrauen. Trotz aller Bedenken und bestimmter fragwürdiger Taten von Ghesh denkt sich Markus, dass Globar gerade unbedingt einen Götterdrachen braucht. Die Zerstörung der [[Artefakte]] oder des Turms von Babel wäre eine akzeptable Bedingung, so Snorri (siehe Zitate). Aber kann der Turm überhaupt zerstört werden, wenn es noch Götterdrachen gibt, wirft Korrin in die Runde. Sie verweist auf Bahamuts [[Unsere Bestimmung#Das_Schicksal_der_Heldengilde|Worte]] und darauf, was die Helden in [[Surtem]] in Erfahrung bringen konnten. Was Snorri über das Gleichgewicht nachlesen konnte{{tc|81|39:50}}, zeigt, dass dieses Gleichgewicht dadurch besteht, dass Götterdrachen und Teufel existieren. Aber die Götterdrachen sterben und es hat sich bislang nicht gezeigt, dass die Teufel dadurch schwächer geworden sind, ergo es kein natürliches Gleichgewicht sein kann, wirft Markus ein. Snorri hebt nochmal Bahamuts deutliche Worte hervor, den Turm zu zerstören. Markus sieht es anders als die Helden: erst die Zerstörung des Turms könnte zum Tod aller Götterdrachen führen. Aber was bringt es, darüber zu diskutieren, wie dieses Gleichgewicht interpretiert werden soll, wenn sich weder Markus noch die Helden diesbezüglich vollkommen sicher sind? Korrin schlägt vor, [[Ribert]] und [[Krah]], sollten die Helden diesen dingfest machen können, zu befragen.
Yura glaubt allerdings nicht, dass Bahamut Rituale an unschuldigen und wehrlosen Kindern durchführen ließ, die sich nicht aktiv dafür entschieden haben (siehe Zitate). Dem stimmen Korrin und selbst Markus zu – so etwas wie bei John in seiner Kindheit ist nicht entschuld- oder in irgendeiner Form rechtfertigbar. Könnte man mit Ghesh eine Vereinbarung treffen? Momentan scheinen er und seine Anhängerschaft sehr mächtig zu sein, so Markus. Vielleicht könnten die Helden etwas von ihm verlangen. Verlegen kommentiert Snorri, dass sie sich mit Gheshs Anhängern, den [[Silberflügel|Silberflügeln]], gestritten hat{{tc|93|36:55}}. Korrin ist dagegen, Ghesh etwas anzubieten, würde das doch bedeuten, ihm John für das Ritual zu überlassen. Markus versteht das, aber wann wäre man denn bereit, ihm zu vertrauen. Trotz aller Bedenken und bestimmter fragwürdiger Taten von Ghesh denkt sich Markus, dass Globar gerade unbedingt einen Götterdrachen braucht. Die Zerstörung der [[Artefakte]] oder des Turms von Babel wäre eine akzeptable Bedingung, so Snorri (siehe Zitate). Aber kann der Turm überhaupt zerstört werden, wenn es noch Götterdrachen gibt, wirft Korrin in die Runde. Sie verweist auf Bahamuts [[Unsere Bestimmung#Das_Schicksal_der_Heldengilde|Worte]] und darauf, was die Helden in [[Surtem]] in Erfahrung bringen konnten. Was Snorri über das Gleichgewicht nachlesen konnte{{tc|81|39:50}}, zeigt, dass dieses Gleichgewicht dadurch besteht, dass Götterdrachen und Teufel existieren. Aber die Götterdrachen sterben und es hat sich bislang nicht gezeigt, dass die Teufel dadurch schwächer geworden sind, ergo es kein natürliches Gleichgewicht sein kann, wirft Markus ein. Snorri hebt nochmal Bahamuts deutliche Worte hervor, den Turm zu zerstören. Markus sieht es anders als die Helden: erst die Zerstörung des Turms könnte zum Tod aller Götterdrachen führen. Aber was bringt es, darüber zu diskutieren, wie dieses Gleichgewicht interpretiert werden soll, wenn sich weder Markus noch die Helden diesbezüglich vollkommen sicher sind? Korrin schlägt vor, [[Ribert]] und [[Krah]], sollten die Helden diesen dingfest machen können, zu befragen.


John kommt auf Markus' Frage zurück, wie Ghesh das Vertrauen der Helden gewinnen kann. Die [[Asmodeus#Die_Untertanen_Asmodeus|Teufelsdiener]] zu besiegen, ist – wie sich gezeigt hat – keine langfristige Lösung, tauchen sie doch nach einer Zeit wieder auf und sind noch stärker als zuvor. Eine endgültige Lösung des Problems dürfte die Zerstörung der Artefakte darstellen. Wäre das nicht der Beweis, der zeigen würde, dass sich Ghesh zumindest auf die Seite stellt, die gegen die Rückkehr von Asmodeus ist, fragt John (siehe Zitate). Die Geschichte von [[Vecna]] würde aufzeigen, dass die Zerstörung von Asmodeus' Artefakten im Raum des Möglichen wäre, wenn auch große Opfer damit verbunden sein dürften{{tc|18|17:19}}. Snorri spekuliert darauf, dass mit der Zerstörung des Turms von Babel auch Asmodeus' Artefakte zerstört werden (siehe Zitate). Dies setzt allerdings voraus, dass Asmodeus eng mit dem Turm verbunden ist, was aber nicht sicher ist, so Korrin. Auf jeden Fall wäre Unterstützung in Form einer göttlichen Macht sicherlich hilfreich bei dem Vorhaben, den Turm oder Asmodeus' Artefakte zu vernichten, so Snorri. Yura hält dagegen, besitzt und nutzt Ghesh doch bedenkenlos ein Artefakt und würde es ebenso bedenkenlos hergeben. Aber tut Ghesh damit nicht genau das, worauf Johns anfängliche Frage hindeutet, wirft Markus ein: Ghesh nutzt eine böse Kraft, um Gutes zu vollbringen. Wenn Gheshs Taten aufrichtig sind, so Markus weiter, dann könnte man ihn nicht mehr verurteilen als Markus und die Helden sich selbst (siehe Zitate). Markus versucht es dahingehend zu erklären, dass jedweder Schadenszauber, beispielsweise ein Feuerball, nicht primär erschaffen wurde, um Gutes damit zu tun. Markus hat solche Art von Zauber trotzdem gelernt, weil er weiß, dass er für das Gute nutzen kann. Somit wäre es nur fair, selbiges für Ghesh einzuräumen. Korrin aber wiegt Gheshs Tat, die er einem unschuldigen Kind gegenüber vollführt hat, immer noch zu schwer und selbst Snorris Einwand, dass Ghesh damals noch davon ausging, dass John über alles von seinen Eltern aufgeklärt wurde{{tc|68|38:33}}{{tc|68|40:38}}{{tc|68|46:38}}, kann Korrin nicht überzeugen (siehe Zitate).
John kommt auf Markus' Frage zurück, wie Ghesh das Vertrauen der Helden gewinnen kann. Die [[Asmodeus#Die_Untertanen_Asmodeus|Teufelsdiener]] zu besiegen, ist – wie sich gezeigt hat – keine langfristige Lösung, tauchen sie doch nach einer Zeit wieder auf und sind noch stärker als zuvor. Eine endgültige Lösung des Problems dürfte die Zerstörung der Artefakte darstellen. Wäre das nicht der Beweis, der zeigen würde, dass sich Ghesh zumindest auf die Seite stellt, die gegen die Rückkehr von Asmodeus ist, fragt John (siehe Zitate). Die Geschichte von [[Vecna]] würde aufzeigen, dass die Zerstörung von Asmodeus' Artefakten im Raum des Möglichen wäre, wenn auch große Opfer damit verbunden sein dürften{{tc|18|17:19}}. Snorri spekuliert darauf, dass mit der Zerstörung des Turms von Babel auch Asmodeus' Artefakte zerstört werden (siehe Zitate). Dies setzt allerdings voraus, dass Asmodeus eng mit dem Turm verbunden ist, was aber nicht sicher ist, so Korrin. Auf jeden Fall wäre Unterstützung in Form einer göttlichen Macht sicherlich hilfreich bei dem Vorhaben, den Turm oder Asmodeus' Artefakte zu vernichten, so Snorri. Yura hält dagegen, besitzt und nutzt Ghesh doch bedenkenlos ein Artefakt und würde es ebenso bedenkenlos hergeben. Aber tut Ghesh damit nicht genau das, worauf Johns anfängliche Frage hindeutet, wirft Markus ein: Ghesh nutzt eine böse Kraft, um Gutes zu vollbringen. Wenn Gheshs Taten aufrichtig sind, so Markus weiter, dann könnte man ihn nicht mehr verurteilen als Markus und die Helden sich selbst (siehe Zitate). Markus versucht es dahingehend zu erklären, dass jedweder Schadenszauber, beispielsweise ein Feuerball, nicht primär erschaffen wurde, um Gutes damit zu tun. Markus hat solche Art von Zauber trotzdem gelernt, weil er weiß, dass er für das Gute nutzen kann. Somit wäre es nur fair, selbiges für Ghesh einzuräumen. Korrin aber wiegt Gheshs Tat, die er einem unschuldigen Kind gegenüber vollführt hat, immer noch zu schwer und selbst Snorris Einwand, dass Ghesh damals noch davon ausging, dass John über alles von seinen Eltern aufgeklärt wurde{{tc|68|38:33}}{{tc|68|40:38}}{{tc|68|46:38}}, kann Korrin nicht überzeugen (siehe Zitate).

Aktuelle Version vom 30. Juni 2026, 08:02 Uhr

Spuren die bleiben
Ep102.jpg
Episode102 (Staffel 7, Folge 3)
Premiere09.06.2026
Dauer34:34
LinkYouTube
Chronologie
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Zwischen Trümmern und ErinnerungenWir brauchen mehr Freunde

Spuren die bleiben ist die dritte Folge der siebten Staffel von DEMID. Beim Durchqueren von Covens Ruinen kommen Markus und die Helden an den ehemaligen Familienhäusern von Yura und John an, wo die beiden Helden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden.
Im Zuge des Gesprächs, in dem Johns Magie und deren möglicher Ursprung thematisiert wird, stellt John eine für ihn wichtige Frage an seine Gefährten.

Handlung

Ghesh, die falsche Quelle?

„Wie würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr wählen könnt zwischen der Kraft, die es euch ermöglicht, für das zu kämpfen, woran ihr glaubt, und der Möglichkeit, dass die Kraft aus den falschen Quellen kommt?“, fragt John seine Gefährten.
Ob John diese Frage auf sich selbst bezieht, fragt sich Snorri. Sie denkt nach und meint schließlich, dass Johns Kraft etwas ist, was ihm gegeben worden ist. Er selbst hat nichts Böses getan, um diese Kraft zu erlangen. Und es obliegt Johns eigener Entscheidung, wie er sie einsetzt. Korrin sieht es ähnlich und versucht ihre eigene Vergangenheit in Relation zu Johns Kraft zu stellen: Korrin hat sich damals bewusst für ihre Kraft entschieden und war noch mit der Gewissheit beseelt, mit jener erlangten Kraft für das Gute zu stehen. Etwas, was sich für sie erst viel später als falsch herausgestellt hat. Nun ist sie sich unsicher, ob das, was in ihr drin steckt, nun gut oder böse ist. Jedoch wusste sie auch schon damals, dass es falsch gewesen war, Taloc eine solche Kraft zu geben. Dennoch stimmt Korrin mit Snorri überein, dass John sich immer noch entscheiden kann, für was er seine Kraft einsetzen will. Niemand ist unfehlbar, so Korrin. John darf sich aber nicht als „die böse Quelle“ ansehen, aus der er seine Kraft bezieht, äußert sich Snorri. Aber John meint mit seiner Frage etwas anderes, nämlich ob er seine Kraft aufgeben sollte, wenn damit Ghesh aufgehalten werden kann (siehe Zitate). Offensichtlich sieht John immer noch einen Zusammenhang zwischen seinen magischen Kräften und Ghesh (siehe Episodenartikel). Aber John hatte schon damals in seiner Kindheit immer etwas Magisches an sich gehabt, entgegnet Yura. Sie hatte es zu jener Zeit zwar nicht verstanden und es war ihr auch nicht sonderlich wichtig gewesen, dennoch hatte sie eine naturgegebene Magie in John sehen können, eine Magie, die immer schon in ihm war. Egal, was mit Ghesh passiert, so bleibt John trotzdem magisch, ist auch Korrin der Ansicht, selbst wenn sie zugeben muss, sich in derlei Hinsicht nicht vollends sicher zu sein. Anders als Gheshs Jünger glaubt John nicht an den silbernen Dragonborn, fügt Snorri hinzu. Ghesh und Johns Magie müssen nicht in Bezug zueinander stehen, so Korrin und Snorri. Aber John tut sich schwer, sich davon überzeugen zu lassen, wird er doch das Gefühl nicht los, Teil eines Plans zu sein, den er selbst nicht kennt. Das ist er sicherlich, und genau das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit, die John widerfährt, sagt Korrin (siehe Zitate).

Markus bittet die Helden, ihn über Details aufzuklären, die John und Ghesh betreffen. Die Helden erzählen ihm von dem Ritual, wodurch Ghesh hofft, zu einem Götterdrachen und damit zum Nachfolger Bahamuts zu werden[1][2] (siehe auch Episodenartikel). Sie erzählen Markus von Johns besonderer Rolle bei jenem Ritual, bedingt dadurch, dass John der erste war, dem Ghesh magische Kräfte verliehen hat[3][4]. Ghesh braucht John für sein Vorhaben, machen die Helden Markus klar. Sie weisen auch auf Ori und Archibald hin, die beiden engen Gefolgsleute von Ghesh, die ebenso wie John eine tragende Rolle bei dem Ritual zu spielen haben[5]. In dem Zusammenhang erwähnen Snorri und Korrin, dass im Gegensatz zu John Ori und Archibald Ghesh bereitwillig folgen und wirklich an den Dragonborn glauben. Die an ihnen durchgeführten Rituale liefen auch ganz anders ab als bei John[6]. Waren die drei quasi „Testobjekte“ für Ghesh, um die Magieverleihung zu meistern, fragt sich Markus. Korrin weist nochmal auf den Umstand hin, dass John nicht sein eigenes Blut opfern muss, um Magie zu wirken. Das bedeutet, es muss irgendetwas anderes sein, was Magie in ihm auslöst und darüber hinaus dafür sorgt, dass er sich sukzessive in einen Dragonborn verwandelt. Ein starker Grund dafür, dass es wirklich Johns eigene Kraft ist, meint Markus. Falls nicht, dann stellt sich für Markus die Frage, ob Gheshs verabreichtes Blut, welches möglicherweise verantwortlich für Johns Kräfte ist, weiterhin potent bleibt, wenn der Dragonborn sterben sollte, so Markus. Ist es der Plan der Helden, den Dragonborn zu töten, fragt Markus. Weder weiß John, ob Ghesh sterben muss, noch, ob man ihm vertrauen kann. Korrin ist der Meinung, dass Ghesh kein Götterdrache werden soll, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

Schwer verdientes Vertrauen

Markus kann das Misstrauen der beiden Helden verstehen, denn auch er selbst tut sich angesichts der Tatsache, dass Ghesh ein Artefakt von Asmodeus besitzt, schwer, ihm zu vertrauen. Selbst wenn Ghesh den Helden angeboten hat, ihnen die Flügel zu überlassen, wenn er erst Götterdrache ist[7], so ist dies noch kein Grund, ihm zu vertrauen, äußert sich Korrin skeptisch. John ist sich Gheshs wahrer Intentionen nicht sicher und weder John noch seine Gefährten kennen sich mit Ritualen aus, durch die jemand zum Götterdrachen erhoben werden kann. Snorri erinnert sich diesbezüglich an die Worte Bahamuts: keinem Sterblichen ist es bislang gelungen, ein Götterdrache zu werden[8]. Bahamut enthielt sich auch, eine Meinung zu Ghesh abzugeben, da sich ein Götterdrache nicht in jemandes Angelegenheiten einmischen soll[9]. Auf eines wies Bahamut aber eindeutig hin: der Turm von Babylon muss zerstört werden[10][11]. Bahamuts Tod, so Markus, führt zwangsläufig dazu, dass sein magisches Siegel fällt, wodurch Globar allen teuflischen Wesen aus der Hölle schutzlos ausgeliefert ist. Vor dem Hintergrund wäre Gheshs Götterdrachenerhebung eine Notwendigkeit, trotz der Risiken, die damit einhergehen, führt Markus weiter aus. Aber sollte man Ghesh wirklich so mächtig machen? Kann man jemanden aus dieser Welt so sehr vertrauen, dass man ihm bereitwillig so viel Macht gibt, jetzt wo die Helden wissen, wozu Leute in der Lage sind, fragt John (siehe Zitate). Markus ist sich bewusst, dass Bahamut, der anscheinend immer schon so mächtig war, bereits vor ewigen Zeiten mit seinen mächtigen Taten Gutes vollbracht und sich somit das Vertrauen der Menschheit verdient hat. Er verdiente sich das Vertrauen quasi im Voraus. Tut Ghesh denn nicht gerade das gleiche, fragt Markus in die Runde. Korrin entgegnet, dass Ghesh zwar ein solches Ziel vor Augen haben könnte, aber vieles dabei verpasst, so etwa die schlimme Situation in Sahar[12][13]. Snorri ist merklich unsicher und ringt sehr mit sich selbst, was sie von Ghesh halten soll, muss sie doch zugeben, dass Ghesh immer die Wahrheit gesagt hat und dass das, was er sagt auch wirklich gut klingt. Korrin kann ihm aber nicht vertrauen und Yuras wortloses Spielen mit ihren Dolchen macht ihren Unmut gegenüber Ghesh mehr als deutlich. Markus versteht beide Seiten. Aber was könnte jemand tun, dass man ihm Vertrauen schenken kann, wirft Markus in die Runde – hat denn Ghesh etwas getan, was begründet, ihm nicht vertrauen zu können (siehe Zitate).

Yura glaubt allerdings nicht, dass Bahamut Rituale an unschuldigen und wehrlosen Kindern durchführen ließ, die sich nicht aktiv dafür entschieden haben (siehe Zitate). Dem stimmen Korrin und selbst Markus zu – so etwas wie bei John in seiner Kindheit ist nicht entschuld- oder in irgendeiner Form rechtfertigbar. Könnte man mit Ghesh eine Vereinbarung treffen? Momentan scheinen er und seine Anhängerschaft sehr mächtig zu sein, so Markus. Vielleicht könnten die Helden etwas von ihm verlangen. Verlegen kommentiert Snorri, dass sie sich mit Gheshs Anhängern, den Silberflügeln, gestritten hat[14]. Korrin ist dagegen, Ghesh etwas anzubieten, würde das doch bedeuten, ihm John für das Ritual zu überlassen. Markus versteht das, aber wann wäre man denn bereit, ihm zu vertrauen. Trotz aller Bedenken und bestimmter fragwürdiger Taten von Ghesh denkt sich Markus, dass Globar gerade unbedingt einen Götterdrachen braucht. Die Zerstörung der Artefakte oder des Turms von Babel wäre eine akzeptable Bedingung, so Snorri (siehe Zitate). Aber kann der Turm überhaupt zerstört werden, wenn es noch Götterdrachen gibt, wirft Korrin in die Runde. Sie verweist auf Bahamuts Worte und darauf, was die Helden in Surtem in Erfahrung bringen konnten. Was Snorri über das Gleichgewicht nachlesen konnte[15], zeigt, dass dieses Gleichgewicht dadurch besteht, dass Götterdrachen und Teufel existieren. Aber die Götterdrachen sterben und es hat sich bislang nicht gezeigt, dass die Teufel dadurch schwächer geworden sind, ergo es kein natürliches Gleichgewicht sein kann, wirft Markus ein. Snorri hebt nochmal Bahamuts deutliche Worte hervor, den Turm zu zerstören. Markus sieht es anders als die Helden: erst die Zerstörung des Turms könnte zum Tod aller Götterdrachen führen. Aber was bringt es, darüber zu diskutieren, wie dieses Gleichgewicht interpretiert werden soll, wenn sich weder Markus noch die Helden diesbezüglich vollkommen sicher sind? Korrin schlägt vor, Ribert und Krah, sollten die Helden diesen dingfest machen können, zu befragen.

John kommt auf Markus' Frage zurück, wie Ghesh das Vertrauen der Helden gewinnen kann. Die Teufelsdiener zu besiegen, ist – wie sich gezeigt hat – keine langfristige Lösung, tauchen sie doch nach einer Zeit wieder auf und sind noch stärker als zuvor. Eine endgültige Lösung des Problems dürfte die Zerstörung der Artefakte darstellen. Wäre das nicht der Beweis, der zeigen würde, dass sich Ghesh zumindest auf die Seite stellt, die gegen die Rückkehr von Asmodeus ist, fragt John (siehe Zitate). Die Geschichte von Vecna würde aufzeigen, dass die Zerstörung von Asmodeus' Artefakten im Raum des Möglichen wäre, wenn auch große Opfer damit verbunden sein dürften[16]. Snorri spekuliert darauf, dass mit der Zerstörung des Turms von Babel auch Asmodeus' Artefakte zerstört werden (siehe Zitate). Dies setzt allerdings voraus, dass Asmodeus eng mit dem Turm verbunden ist, was aber nicht sicher ist, so Korrin. Auf jeden Fall wäre Unterstützung in Form einer göttlichen Macht sicherlich hilfreich bei dem Vorhaben, den Turm oder Asmodeus' Artefakte zu vernichten, so Snorri. Yura hält dagegen, besitzt und nutzt Ghesh doch bedenkenlos ein Artefakt und würde es ebenso bedenkenlos hergeben. Aber tut Ghesh damit nicht genau das, worauf Johns anfängliche Frage hindeutet, wirft Markus ein: Ghesh nutzt eine böse Kraft, um Gutes zu vollbringen. Wenn Gheshs Taten aufrichtig sind, so Markus weiter, dann könnte man ihn nicht mehr verurteilen als Markus und die Helden sich selbst (siehe Zitate). Markus versucht es dahingehend zu erklären, dass jedweder Schadenszauber, beispielsweise ein Feuerball, nicht primär erschaffen wurde, um Gutes damit zu tun. Markus hat solche Art von Zauber trotzdem gelernt, weil er weiß, dass er für das Gute nutzen kann. Somit wäre es nur fair, selbiges für Ghesh einzuräumen. Korrin aber wiegt Gheshs Tat, die er einem unschuldigen Kind gegenüber vollführt hat, immer noch zu schwer und selbst Snorris Einwand, dass Ghesh damals noch davon ausging, dass John über alles von seinen Eltern aufgeklärt wurde[17][18][19], kann Korrin nicht überzeugen (siehe Zitate).

Was John an der ganzen Sache rund um das einstige Ritual immer noch stört, ist, dass er glaubte, es sei nicht erfolgreich gewesen (siehe Zitate). Nur hat es einen Auslöser für Johns Magie gegeben, werfen Johns Gefährten ein. John hatte von seinem ersten Zauber in Steinspitz erzählt und davon, dass damit das Wachstum seiner silbernen Schuppenhaut begann. Nun fügt John einen weiteren Teil seiner Geschichte hinzu: nach seiner Flucht aus Coven ist er einem viel herumgereisten Händler begegnet, einem Zwerg namens Tath, der in Steinspitz lebte. Als Tath in Gefahr war, hat John seinen ersten Zauber gewirkt, nur hat auch das ihm gezeigt, dass er noch nicht bereit war, weil der gewirkte Zauber keinen Unterschied machte. Korrin und Snorri trösten John, hat er doch mit dem Zauber gute Intentionen gehabt, selbst wenn er damit nicht das erreichen konnte, was er wollte. Hätte er schon in seiner Vergangenheit die Magie gemeistert, hätte das vieles verändert, sagt John, wobei er Yura einen traurigen Blick zuwirft (siehe Zitate).
Markus fragt John nach seinem Alter. John ist 22 Jahre alt. Damit fällt seine Geburt mit der Ersten Auslöschung zusammen, äußert sich Markus. Dies und der Fakt, dass John keine Magie wirken konnte, kann kein Zufall sein, so Markus. Der Frostwald wurde damals zerstört, weil sich dort Mandrakes aufhielten, demzufolge muss es dort eine Quelle geben, von der die Mandrakes ihre magischen Kräfte bezogen (siehe Zitate). Die Helden erinnern sich an das Märchen von der Götterdrachin Uhari, von dem Ghesh ihnen erzählt hat (siehe Episodenartikel). Die Helden erzählen Markus von dem Märchen. Noch ein Punkt, der dafür sprechen würde, dass Johns Magie doch seine eigene ist, überlegt Markus.
Trotz aller Spekulationen und Theorien bezüglich Johns Magie und Gheshs wahren Intentionen möchten Snorri und Markus doch hoffen, dass jemand so mächtiges wie der silberne Dragonborn nur Gutes im Sinn hat (siehe Zitate).

Die fünfköpfige Gruppe kommt zum einstigen Marktplatz von Coven. Links fallen Yura und John ein quadratisches Loch auf. Es sieht so aus, als hätte dort jemand das Haus, welches einst da stand, ausgegraben und fortbewegt. Die Erde wirkt umgegraben, das Loch ist mit Moos bedeckt und nichts mehr zeugt mehr von dem Haus. Yura weist darauf hin, dass einst das Haus von der Hexe “Tante“ Sorah an dieser Stelle stand. Yura und Korrin sehen sich das Loch näher an. Am Rand kann Yura Spuren von einem großen Vogel entdecken.
Plötzlich bewegt sich etwas nahe bei Korrin. Alarmiert zieht sie ihren Stab. Etwas kleines, kantiges, mit Beinchen gräbt sich aus der Erde. Korrin traut ihren Augen nicht: eine kleine Kiste mit vier Beinen und einem Auge auf der Oberseite befreit sich aus dem Erdreich und steht nun vor Korrin und scheint sie anzustarren. Verwirrt winkt Korrin dem Auge auf der kleinen Kiste zu.

Zitate

„Mich hält nicht so sehr wach, warum und dass ich sie bekommen habe, sondern mehr: Sollte ich sie aufgeben, wenn wir damit Ghesh aufhalten?“ John
___

„Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich Teil eines Plans bin, den ich nicht kenne.“ John
„Das bist du, und das ist so unglaublich ungerecht.“ Korrin
___

„Die Frage ist, ob sein Blut, der Teil, der dir die Magie gegeben hat, ob der weiter so potent bleibt, wenn er...stirbt. Ist das der Plan? Ghesh zu töten?“ Markus (zu Helden)
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„Aber Markus, glaubst du, es gibt irgendeinen, irgendein Wesen auf dieser Welt, der wir das Vertrauen schenken sollten, so mächtig zu werden? Nach allem, was wir wissen, wozu Personen in der Lage sind?“ John
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„Was könnte jemand tun, dass ich ihm vertraue? Hat er bisher etwas getan, was begründet, dass man ihm kein Vertrauen geben kann?“ Markus
___

„Also ich glaube nicht, dass Bahamut Rituale an wehrlosen Kindern vollführt hat, die sich nicht aktiv dafür entschieden haben, Teil des Plans zu sein.“ Yura
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„Meine Frage ist, wann wäre man dafür? Was kann jemand tun, um dieses Vertrauen zu geben? Also ich,...ich habe bisher noch echt mich nicht viel damit beschäftigt, aber nach meinem jetzigen Wissen brauchen wir einen Götterdrachen in Globar.“ Markus
„Ja, (…) wenn er uns bei der Zerstörung von den Artefakten oder bei der Zerstörung von dem Turm von Babel hilft, gerne!“ Snorri
___

„Markus, ich hab über deine Frage nachgedacht, was Ghesh tun könnte, damit wir sein Vertrauen gewinnen. Jedes Mal, wenn wir einen Teufelsdiener besiegen, habe ich das ungute Gefühl, dass wir das Problem nur vertagen. (…) Sie tauchen wieder auf, woanders, stärker, mit einem perfideren Plan. Um Asmodeus' Rückkehr langfristig zu verhindern, müssten wir Artefakte zerstören können.“ John
___

„Ich frag mich nur, wenn wir den Turm von Babel zerstören, gehen dann auch die Artefakte mit kaputt? Weil das wär ganz praktisch.“ Snorri
___

„Aber Ghesh HAT ein Artefakt! Er benutzt es! Es ist ihm egal, was damit ist! Er hat's ja selber gesagt: 'Könnt ihr machen, was ihr wollt damit'!“ Yura
„Macht Ghesh nicht damit das, was John befürchtet, zu tun? Gutes mit Schlechtem? Er nimmt eine Kraft mit bösem Ursprung und versucht damit die Dinge zu erreichen, die er möchte. Wenn diese Dinge gut sind...wenn...kann man ihn nicht unbedingt mehr verurteilen als uns.“ Markus
___

„Er hat aber nicht Gutes getan damit, einem Kind, das sich nicht wehren konnte, sein Blut reinzudrücken. (…) Ich bin trotzdem heute der Meinung dass man sowas in so einem Alter noch gar nicht entscheiden kann. (…) Ich hab mich auch für was entschieden, dass ich nicht verstanden habe und John hat davon noch nicht mal gehört.“ Korrin
___

„Mich stört an der Geschichte nach wie vor, dass ich immer dachte, es wäre nicht erfolgreich gewesen.“ John
___

„Wenn ich nur da schon so hätte zaubern können wie ich es jetzt kann, wenn ich's einfach früher gelernt hätte, das hätte alles verändert.“ John
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„Frostwald wurde zerstört, weil sich dort Mandrakes aufhielten. Nichts steht noch dort. Wenn die Mandrakes dort ihre Kraft her haben, wissen wir, warum du nicht zaubern konntest.“ Markus
___

„Das sollte im Allgemeinen, egal, was wir vorhaben, ein Wunsch sein. Jemand so mächtiges wäre schon besser, wenn er auf unserer Seite ist.“ Markus

Trivia

  • Johns silberne Schuppenhaut ist nun unübersehbar, auch für Markus, der daneben auch Johns verändertes linkes Auge ohnehin schon bemerkt hat[20].
  • Auch wenn es nie in der Serie ausgespielt wurde, dass die Helden Markus erzählt haben, dass Ghesh im Besitz der Asmodeus-Flügel ist, so dürfte es Markus spätestens durch Thoria erfahren haben, die es ihrerseits von den Helden erfahren hat[21][22].
  • In dieser Folge bestätigt sich Johns Alter.

Quellen

  1. In Flammen(68), 43:57 (YouTube)
  2. In Flammen(68), 46:25 (YouTube)
  3. In Flammen(68), 45:33 (YouTube)
  4. Und wenn sie nicht gestorben sind ...(69), 21:32 (YouTube)
  5. In Flammen(68), 45:24 (YouTube)
  6. In Flammen(68), 45:57 (YouTube)
  7. Und wenn sie nicht gestorben sind ...(69), 15:41 (YouTube)
  8. Unsere Bestimmung(76), 25:27 (YouTube)
  9. Unsere Bestimmung(76), 24:30 (YouTube)
  10. Unsere Bestimmung(76), 24:53 (YouTube)
  11. Unsere Bestimmung(76), 31:50 (YouTube)
  12. In der Kälte(59), 43:57 (YouTube)
  13. Über den Berg(60), 02:20 (YouTube)
  14. Am Boden zerstört(93), 36:55 (YouTube)
  15. Was sind deine Intentionen !?(81), 39:50 (YouTube)
  16. Ich kenne dein Geheimnis(18), 17:19 (YouTube)
  17. In Flammen(68), 38:33 (YouTube)
  18. In Flammen(68), 40:38 (YouTube)
  19. In Flammen(68), 46:38 (YouTube)
  20. Unsagbarer Handel(99), 08:25 (YouTube)
  21. Halber Elf, halbe Wahrheit(77), 13:49 (YouTube)
  22. Was bleibt(89), 29:34 (YouTube)
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